17.01.2011

iPad

Fehlende Abo-Option ärgert Magazinverlage

Hoher Preis von digitalen Versionen vergrault Kunden.

Wenngleich viele Magazinverlage iPad-Versionen ihrer Printmedien anbieten und massiv darin investieren, sind sie mit dem Apple-Gerät nicht restlos glücklich. Speziell sehen die Herausgeber die fehlende Abo-Option als Erfolgshindernis, berichtet die New York Times. Denn Kunden wollen nicht für jede Einzelausgabe den vollen Preis bezahlen - noch dazu, da es sich nur um eine digitale Version handelt.

Teure Nicht-Abos

Zwar arbeitet Apple an einem Abo-Feature für iTunes, das bei der ersten reinen iPad-Zeitung "The Daily" zum Einsatz kommen wird. Doch gibt es damit offenbar noch Probleme, jedenfalls verzögert sich der ursprünglich für diese Woche geplante Start. Ausserdem ist nicht klar, ob oder wann die Funktion auch Magazinen zur Verfügung stehen wird. Dafür hat sich Apple bei Verlegern in Benelux-Raum unbeliebt gemacht. Dort werden Gratis-Apps für Print-Abobezieher offenbar verboten.

Keine Bonus-Apps mehr

Zudem drängt sich die Frage auf, ob Apple sich mit solch einem Verbot nicht einfach Mehreinnahmen sichern will. Immerhin schneidet der Konzern im App Store mit 30 Prozent mit und würde somit von jeder zusätzlichen via iTunes verkauften digitalen Ausgabe profitieren. "Wir wollen keine Content-Fabrik für Apple werden", ärgert sich jedenfalls Pfauth. (Ende)



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