08.07.2014

skipp.ch

Ivo "FiFi" Frei macht wieder Internet-Business

Das Konkurrenzverbot für den Bündner Unternehmer ist ausgelaufen.

Der Bündner Unternehmer Ivo "FiFi" Frei ist sein internationales Konkurrenzverbot in der Branche Telekommunikation los. Dies wurde ihm vor drei Jahren beim Verkauf der deep-Gruppe an die Telecom Liechtenstein auferlegt.

Vor wenigen Tagen liefen seine letzten Verpflichtungen aus. So darf der Unternehmer ab sofort wieder in der Telekommunikation und somit auch im Internet-Business tätig sein, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Mitbegründer bei deep
Im Jahr 2000 war er Mitgründer des Pionierprojektes deep. Unter seiner Führung wuchs das Unternehmen zur erfolgreichsten Internetfirma der Südostschweiz heran und machte bei seinem Verkauf im 2011 einen Jahresumsatz von sieben Millionen Franken.

Beim Verkauf wurde Frei vom ausländischen Staatsbetrieb ein ausführliches Konkurrenzverbot auferlegt, welches ihm stets wichtig war. "Ich habe den Grat zwischen Kommunikation und Telekommunikation stets penibel beachtet und jederzeit die Auflagen eingehalten", betont Frei.

Sicht der Gesamtkommunikation
Seit wenigen Tagen darf der 36-jährige Frei also wieder Internet-Business machen. Und er wird auch. Das Ziel seiner neuen Agentur skipp.ch sei seit Gründung immer die Sicht der Gesamtkommunikation gewesen, dazu gehöre auch die Internet-Welt.

Er werde aber in naher Zukunft weder im Bereich eines Carriers noch eines Zugangsproviders tätig sein. "Diese Arbeiten habe ich zur Genüge gemacht und dem herkömmlichen Providing gebe ich wenig Überlebenschancen. Das damalige Geschäftsmodell ist nun veraltet", ist der Internet-Pionier überzeugt. Frei wird jedoch unter anderem wieder Hosting für Webseiten anbieten und will damit den Markt ein weiteres Mal aufmischen. (pd)


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