Um möglichen Terroristen keine Informationen zu dem grossangelegten Polizeieinsatz zu geben, forderte die belgische Polizei die Internetnutzer auf, keine Details in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
Die Belgier reagierten auf ganz besondere Weise: Unter dem Hashtag #BrusselsLockdown wurden am Sonntagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter unzählige Katzenbilder in allen erdenklichen Formen veröffentlicht.
Danke an euch alle für die gelungene Aktion Twitter mit "verdächtigen" Katzen zu fluten #BrusselsLockdown pic.twitter.com/Cw6k24dibS
— Chriss Lombardi (@einmaliganders) 23. November Statt ernster Tweets verbreiteten sich innerhalb kurzer Zeit Fotos, Videos, Comics und Kollagen von Katzen mit Sonnenbrillen, Bierflaschen, Pistolen, Gurkenmasken oder Sturmhauben.
Das belgische Krisenzentrum bedankte sich in der Nacht zum Montag auf Twitter bei den Journalisten und Bürgern für ihre Kooperation. Die kreative und humorvolle Art der Belgier stiess auch im Netz auf Lob und Anerkennung.
Bei der Razzia nahm die belgische Polizei 16 Menschen vorläufig fest. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Salah Abdeslam war nicht dabei. (sda)

