Der KI-Avatar «Ella» soll einen Beitrag zur digitalen Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz leisten. Entwickelt würde die Figur von Kuble – House of Intelligence in enger Partnerschaft mit Angestellte Schweiz und WorkMed, wie die Agentur mitteilt.
«Ella» sei kein Ersatz für psychologische Fachpersonen, heisst es in der Mitteilung. Sie sei ein auf künstlicher Intelligenz basierender Avatar, der Wissen vermittelt, Denkanstösse gibt und empathisch zur Selbstreflexion anregt.
Gespräche mit «Ella» können in Form von Text und Sprache geführt werden. Ihr digitales Know-how beruht auf den fachlich geprüften Inhalten von «Etwastun?!» sowie arbeitspsychologischer Forschung und wurde so trainiert, dass sie vertrauensvolle, unterstützende Gespräche führen kann – ohne Diagnosen zu stellen oder therapeutisch einzugreifen.
«Wir haben Ella so entwickelt, dass sie evidenzbasiertes psychologisches Wissen auf respektvolle Weise zugänglich macht – rund um die Uhr, sicher und anonym», wird Olivia Schiffmann, Partnerin bei Kuble zitiert. «Sie ist keine Psychologin, aber eine digitale Gesprächspartnerin mit Haltung und Kompetenz. Für uns steht fest: Technologie soll Menschen stärken, nicht ersetzen.»
Vertraulich und anonym
Psychische Belastungen sind oft mit Scham und Unsicherheit verbunden. Digitale Gesprächspartner wie «Ella» können diese Hürde senken und den Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem eigenen Wohlbefinden erleichtern. Als jederzeit und ortsunabhängig zugängliche Lösung ist Ella dort verfügbar, wo Unterstützung gebraucht wird – diskret, verständnisvoll und verlässlich.
«Bei Angestellte Schweiz sehen wir Technologie und Künstliche Intelligenz als Chance, uns noch besser für gute Arbeitsbedingungen von Berufstätigen einzusetzen», erklärt Stefan Studer, Geschäftsführer von Angestellte Schweiz. «Die digitalen Helfer sind nebst KI-Trainings für unsere Mitglieder und Mitarbeitenden und weiteren Massnahmen ein wichtiger Eckpfeiler für die Transformation ins Zeitalter der KI.»
Die technische Infrastruktur von «Ella» wird in Schweizer Rechenzentren betrieben. Es werden keine personenbezogenen oder sensiblen Daten dauerhaft gespeichert – Gespräche bleiben anonym, vertraulich und auf das unmittelbare Gespräch begrenzt. (pd/spo)

