13.08.2015

Google

Mehr Zeit im EU-Wettbewerbsverfahren

Der Internetkonzert hat bis Ende August Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren.

Google erhält im EU-Wettbewerbsverfahren erneut mehr Zeit, um auf die Vorwürfe aus Brüssel zu reagieren. Die Frist sei auf den 31. August verlängert worden, teilte der US-Internetkonzern am Donnerstag mit. Die bisherige Frist wäre am 17. August verstrichen. Ursprünglich sollte eine Antwort schon am 7. Juli vorliegen.

Die EU-Kommission wirft dem Suchmaschinenbetreiber Missbrauch seiner Marktmacht in der EU bei verschiedenen Angeboten vor. Es droht eine Milliardenstrafe. Die Kommission wirft Google vor, systematisch den eigenen Preisvergleichsdienst auf seiner Suchmaschinenseite zu bevorzugen. Die Treffer des Dienstes Google Shopping würde bei Suchanfragen prominent platziert. Das schade Wettbewerbern, aber auch Konsumenten. Google weist die Vorwürfe zurück. Der Internet-Konzern hat im Suchmaschinen- Geschäft in Europa einen Marktanteil von 90 Prozent. (sda/reu)


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