Das Karriere-Netzwerk Xing hat 2013 weniger verdient als zunächst gedacht. Wegen einer Änderung in der Bilanzierung standen unter dem Strich 9,1 Mio. Euro Gewinn statt der Ende Februar vermeldeten 10,5 Mio. Euro. Dies teilte Xing am Donnerstagabend mit.
Die Abweichung gehe darauf zurück, dass die nachgelagerten Zahlungsverpflichtungen aus der Übernahme der Firma Kununu nicht mehr als Bestandteil des Kaufpreises, sondern als Personalaufwand verbucht wurden. Da die Änderung keine Auswirkungen auf Liquidität und Zahlungsfluss habe, hält das Business-Netzwerk an der angekündigten Dividendenanhebung und der Sonderausschüttung fest.
Xing knackte Anfang Januar die Marke von sieben Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Allerdings hat gleichzeitig LinkedIn, das Konkurrenznetzwerk aus den USA, im deutschsprachigen Raum etwas aufgeholt.
Das Netzwerk gehört zum Medienkonzern Burda. In den vergangenen Wochen hat das Netzwerk den Ärger vieler Schweizer Benutzer auf sich gezogen. Xing hat den Preis für eine Premium-Mitgliedschaft deutlich erhöht, als es damit begann, die Gebühr in Schweizer Franken statt in Euro einzuziehen. (sda)

