07.02.2020

BKVK

Neues Webdesign für Martin Suter

Bereits nach einem Jahr lässt der Bestseller-Autor seine Website überarbeiten. Neu gibt es ein PoesiePingPong.
BKVK: Neues Webdesign für Martin Suter
Pastelltöne ordnen die Beiträge: die neue Website von Martin Suter. (Bilder: zVg.)

Erst im April 2019 stellte die Digitalagentur Hinderling Volkart Martin Suters neue Website vor (persoenlich.com berichtete). Nicht einmal ein Jahr später werden die Abonnenten und Leserinnen mit einem neuen Design überrascht. Diesmal stammt es von BKVK Beat Keusch Visuelle Kommunikation. Die Website des Bestseller-Autors sei die digitale Erweiterung seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Auf den ersten Blick komme die Reichhaltig- und Vielseitigkeit des Angebots zum Ausdruck. Pastelltöne ordnen die Beiträge und Sticker setzen gelegentliche Ausrufezeichen, heisst es in einer Mitteilung von BKVK.

iPad

Martin-suter.com ist eine dynamische Plattform. Einerseits mit dem innovativen «PoesiePingPong», das jeden Tag einen munteren lyrischen Dialog zwischen dem Schriftsteller und seinen Twitterpartnern übernimmt und animiert. Andererseits mit der Wiederaufnahme seiner legendären Kolumnen «Business Class» und «Geri Weibel», die sich in Form und Länge besonders für die mobile digitale Konsumation anbieten. Daneben enthält martin-suter.com ein Potpourri aus Hörproben, Unveröffentlichtem, Vergessenem, aus Fundstücken aus den Romanrecherchen, Aperçus, Lesungen, Videos von Konzert- und Lesungsausschnitten, aus neuen Texten und vielen Überraschungen. Aber auch Geschichten über Romanfiguren werden dort erzählt, die nicht in den Romanen stehen.

Suter lege grossen Wert darauf, dass die Website auf den ersten Blick ihre Vielseitigkeit zum Ausdruck bringe. Ihr Auftritt soll literarisch und gleichzeitig kurzweilig sein, heisst es in der Mitteilung weiter.

PoesiePingPong

«PoesiePingPong» haben Martin Suter und seine Mitspieler das Spiel getauft, das sie vor etwas über einem Jahr auf Twitter begonnen haben. Der Schriftsteller hatte damals zu Twittern begonnen und sich ausser der Einschränkung auf 280 Zeichen noch eine zweite auferlegt: Seine Tweets müssen sich reimen. Aus Spass an der Herausforderung und auch als Zeichen gegen die Verrohung von Sprache und Sitten auf den Social Media. Darüber sprach Suter auch im persoenlich.com-Videotalk «Creative Coffee».

Sehr schnell seien andere reimende Twitterer dazugekommen, und so sei die Idee entstanden, die besten, lustigsten, schönsten und schrägsten dieser Dialoge täglich auf die Website zu laden. PoesiePingPong sollte ein fester Bestandteil von martin-suter.com werden, aber dennoch etwas Eigenständiges bleiben, heisst es weiter. Es ist gratis im Gegensatz zum übrigen Content der Seite und sollte auch optisch und technisch aus der Reihe tanzen. So ist es sowohl auf Desktop als auch auf Mobile bereits auf der Frontseite das einzige animierte Element geworden. Auf Computer treiben «Ping» und «Pong» mit «Poesie» ihr Spiel, und auf der Startkachel im Übersichtsmosaik spielt ein schwarzer Pigpong-Schläger mit einem kleinen Ball. Auf dem Smartphone hüpft ein kleines schwarzes Bällchen ganz alleine auf und ab.

iPhone

Auftraggeber: Martinsutercom GmbH; Design: BKVK (Vanessa Serrano, Anna Klokow, Beat Keusch); Entwicklung & Betreuung: JZdesign GmbH (Johannes Zeller). (pd/cbe)



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