10.02.2012

Nur wer sät, wird ernten

Seeder mischen sich in Foren und Blogs ein, posten eifrig auf Facebook und Twitter. Dabei verfolgen sie ein einziges Ziel: Werbebotschaften platzieren. Was bringt dieses sogenannte Seeding? Persoenlich.com stellt den neuen Traumberuf vor und erklärt, wie die Seeder der Zürcher Digitalagentur Serranetga der Swisscom-Kampagne "Extreme Showdown" zu mehr Schub verhalfen. Zum Bericht:
Nur wer sät, wird ernten

Ein witziges Video reicht nicht. Wer von seiner Zielgruppe beachtet werden will, muss den Werbefilm ins Gespräch bringen, ihn auf einschlägigen Webseiten platzieren. Diese Verlinkung soll nicht zufällig sein. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen oder Agenturen professionelle Seeder ein. Seeder haben die Aufgabe, in Social Media interessensgeleitete Botschaften gezielt zu platzieren.

Mund-zu-Mund-Propaganda im Netz

Darauf setzten jüngst auch Swisscom, Jung von Matt und Mediaschneider bei "Extreme Showdown". Bei dieser, vor allem online geführten, Kampagne ging es darum, Swisscoms Netzabdeckung sowie die Down- und Upload-Geschwindigkeit mit originellen Ideen herauszufordern. Dazu wurden Videos mit Profis wie Downhill-Schweizermeister Nick Beer, Freeski-Profi Elias Ambühl oder dem amtierenden Mister Schweiz Luca Ruch kreiert, welche die Jugendlichen animieren sollten, mit einer eigenen kreativen Idee die Swisscom ihrerseits zu einer Wette herauszufordern (persoenlich.com berichtete).