24.06.2024

Social Media Posts

Penetrante Calls-to-Action wirken abschreckend

Wie kommen Marken-Posts von Unternehmen auf Facebook, Instagram oder TikTok an? Das Fazit einer aktuellen Studie: Es ist einer schmaler Grat.
Social Media Posts: Penetrante Calls-to-Action wirken abschreckend
Die Studie untersucht Markent-Posts auf Facebook, Instagram, TikTok, Instagram, X und LinkedIn. (Bild: Pixabay)

89 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz nutzen in Social Media Markenposts von Unternehmen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Content Marketing-Wirkungsstudie. Diese geht über eine Quantifizierung der Nutzung hinaus und zeigt auf, wie die Posts auf welchen Kanälen von wem wahrgenommen werden. Das Fazit: Der Grat zwischen Folgen und Entfolgen, Kaufimpuls und Reaktanz, ist schmal.

Der häufigste Grund, sich nicht weiter mit Marken-Posts zu beschäftigen, sind zu penetrante Calls-to-Action (45,6 Prozent). Fast 40 Prozent der Befragten geben an, dass die Inhalte zu irrelevant seien oder die Posts zu viele Werbebotschaften beinhalten. 


Inhaltlich kommen Wissensposts bei den Empfängerinnen und Empfängern am besten an (62 Prozent). Auch Aktionsposts (59,9 Prozent) oder Emotionsposts (53,4 Prozent) und Produktposts(51,5 Prozent) gefallen den Konsumentinnen und Konsumenten. Anders sieht es bei Führungskräfteposts (26 Prozent), Interaktionsposts (26,8 Prozent) und Communityposts (28,2 Prozent) aus. 


Die Studie Marken-Posts Experiences and Effects fokussiert auf Social Media-Posts von Unternehmen und Marken auf Facebook, Instagram, TikTok, X und LinkedIn. Befragt wurden 1683 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren in Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz vom 8. bis am 23. Januar. 

Die Studie wurde vom Verband der Content Marketing Expertinnen und Experten im deutschsprachigen Raum veröffentlicht und ist hier zu finden. (pd/wid)


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