Im US-Bundesstaat Georgia ist der Universitäts-Professor Kevin S. verhaftet worden, weil er Kinderporno-Bilder heruntergeladen haben soll.
Dokumente der US-Ermittler, die der "SonntagsZeitung" vorliegen, zeigen auf, dass eine Aktion der Stadtpolizei Zürich den Zugriff ermöglich hat: In einem Zürcher Privathaushalt stellten die Polizisten im vergangenen Oktober einen Server sicher, den Nutzer aus der ganzen Welt zum Austausch von Kinderpornographie benutzten.
In der Schweiz waren neben der Stadtpolizei Zürich das EJPD, Fedpol und Kobik an der Untersuchung beteiligt.
Alleine in den USA, wo mehrere Behörden an der "Operation Amateur Lover" ("OPAL") beteiligt sind, tauschten Nutzer mit 844 verschiedenen IP-Adressen kinderpornographisches Material in nennenswerter Menge auf den Zürcher Server.
Auswertungen der in der Schweiz sichergestellten Daten führten die US-Ermittler unter anderem bis zum Universitäts-Büro von Kevin S. (pd)

