07.12.2019

WhatsApp-Newsletter

Rechtliche Schritte gegen schwarze Schafe

Firmen, die weiterhin per WhatsApp Newsletter verschicken, müssen seit Samstag mit Konsequenzen rechnen.
WhatsApp-Newsletter: Rechtliche Schritte gegen schwarze Schafe
Verschärfte am 7. Dezember die Regeln für den Versand von automatisierten Massennachrichten: WhatsApp. (Bild: Pixabay)

Die Schonfrist ist vorbei: Seit Samstag dürfen keine Newsletter mehr über WhatsApp verschickt werden. Der Facebook-Konzern erlaubt es Nachrichten-Websites und Unternehmen künftig nicht mehr, Nutzern solche Newsletter zuzusenden. «Unsere Produkte sind nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt. Beides verstösst seit jeher gegen unsere Nutzungsbedingungen», schrieb WhatsApp bereits vor einigen Monaten.

Nun wurden die Regeln definitiv verschärft. Was bisher geduldet war, ist nun verboten. WhatsApp kündigte rechtliche Schritte gegen diejenigen an, die gegen die Nutzungsbedingungen verstossen. Davon betroffen sind auch Schweizer Firmen. So schrieb travelnews.ch am Freitag auf der Website: «Wir bedauern diese Entwicklung. Sie erhalten aktuelle News von uns aber weiterhin auf vielen anderen Kanälen.» Auch SBB und Swissmilk hatten einen WhatsApp-Newsletter im Angebot, ebenso Radio SRF 3, «20 Minuten», Coop oder ABB (persoenlich.com berichtete). (cbe)


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