13.06.2019

Whatsapp-Newsletter

Was nach dem Verbot geschieht

SBB und Swissmilk betreiben bereits einen Newsletter auf dem Nachrichtendienst und prüfen nun andere Optionen.
von Loris Gregorio

Whatsapp hat in einem Beitrag über die unerlaubte Nutzung des Dienstes informiert. Dies könnte das Aus für Newsletter sein, die über die App versendet werden: «Unsere Produkte sind nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt. Beides verstösst seit jeher gegen unsere Nutzungsbedingungen», schreibt Whataspp in einem Blogpost.

SBB und Swissmilk sind zwei Schweizer Unternehmen, die bereits einen solchen Newsletter betreiben. Sie hätten «grosses Potenzial», verriet Ronny Kupfer Schmid von Swissmilk im Interview mit persoenlich.com. Nun könnten die Whatsapp-Newsletter schon bald verboten werden. Ab dem 7. Dezember wolle Whatsapp rechtliche Schritte gegen diejenigen einleiten, die automatisierte Nachrichten oder Massennachrichten versenden.

persoenlich.com hat bei den Veratwortlichen von Swissmilk und SBB nachgefragt, welche Massnahmen sie ergreifen wollen, wenn das geplante Verbot eintritt.

«Derzeit funktioniert der Dienst, er ist beliebt und der Aufwand ist nicht sehr gross», sagt Thomas Rickenbach, Leiter Redaktion und Content Marketing bei Swissmilk. «Wir sind die Situation und Alternativen am Prüfen. Wir tun dies ohne grossen Zeitdruck», so Rickenbach weiter. Auch die SBB kann sich vorstellen, von Whatsapp wegzukkommen: «Die SBB prüft derzeit mehrere Optionen, so auch die Wahl anderer Kanäle», sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage.

Whatsapp werde Accounts sperren, die gegen die Richtlinien verstossen. Der Dienst stelle mit Whatsapp Business eine begrenzte Anzahl Funktionen zur Verfügung, mit denen Unternehmen mit ihren Kunden kommunizieren können.



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