27.03.2018

Datenskandal um Facebook

Sorry-Inserate nun auch in Deutschland

Mark Zuckerberg entschuldigt sich in «Bild» und FAZ für den Datenskandal. Schweizer Zeitungen gehen leer aus.
Datenskandal um Facebook: Sorry-Inserate nun auch in Deutschland
Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschuldigt sich bei deutschen Nutzern und wählte dafür den analogen Weg der Zeitungsanzeige. (Bilder: persoenlich.com)

Am Sonntag entschuldigte sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg in grossformatigen Print-Anzeigen in mehreren britischen und amerikanischen Sonntagsblättern für den Datenskandal (persoenlich.com berichtete).

Nun sind auch in Deutschland solche Zeitungsanzeigen erschienen. Unter anderem in der «Bild» oder der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» war am Dienstag in ganzseitige Anzeigen zu lesen: «Es ist unsere Verantwortung, Deine Informationen zu schützen. Wenn wir das nicht können, haben wir diese Verantwortung nicht verdient.» Zuckerberg entschuldigte sich für den «Vertrauensbruch» und versprach, «dass wir unsere Arbeit in Zukunft besser machen».

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In der Twitter-Gemeinde wurden Stimmen laut, die die Qualität der Übersetzung bemängelten, so unter anderem von «Zeit»-Redaktor Marcus Rohwetter:


Eine Stichprobe in «Tages-Anzeiger», «Blick» und «Neue Zürcher Zeitung» zeigt: Hierzulande investierte Facebook (noch) nicht in Print-Inserate. (sda/dpa/cbe)


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