14.01.2020

Nouvo heisst neu Forward

SRF baut sein Social-Video-Format um

Unter dem Label Nouvo produziert ein fünfköpfiges Team speziell für Social Media konzipierte Videos. Nun geht SRF bei dem Angebot über die Bücher – neuer Name und neues Konzept. Der Fokus liegt neu auf YouTube, wie Leiterin Sara Maria Manzo sagt.
Nouvo heisst neu Forward: SRF baut sein Social-Video-Format um
Die Forward-Redaktion besteht aus: Sara Maria Manzo (Leitung), Michelle Feer, Lukas Wagner, Stefanie Hasler und Pascal Burkhard. (Bild: zVg.)
von Michèle Widmer

Jeden Tag ein neuer Buchstabe: In Videos auf Facebook und Instagram hat das Social-Video-Format Nouvo in den letzten Tagen konzeptuelle Veränderungen und einen neuen Namen angekündigt. SRF streicht den bisherigen Namen Nouvo und wandelt das Angebot zu Forward um.


«Wir haben innerhalb der Community das Bedürfnis nach mehr Einordnung zu komplexen Themen unserer Zeit erkannt», sagt Sara Maria Manzo, Teamleiterin Fullscreen und Forward bei SRF, auf Anfrage von persoenlich.com. Zudem hätte man auf dem Kanal 2019 erfolgreich mit verschiedenen Interaktionsformen experimentiert, um mit den Nutzern stärker in den Austausch zu treten. Künftig will das fünfköpfige Redaktionsteam daher konsequent auf hintergründige, längere Erklärvideos zu politischen und gesellschaftlichen Themen setzen und auch Lösungsansätze zu komplexen Sachverhalten aufzeigen.

Forward Button

Forward wird YouTube als Hauptkanal nutzen, wie Manzo erklärt. Hier nehme sich die Zielgruppe der 24- bis 30-Jährigen Zeit für vertieftes Wissen. Bisher legte Nouvo den Fokus auf Facebook und Instagram, wo das Format lediglich 23'000 beziehungsweise knapp 3500 Personen erreicht.

«Reichweite ist ein wichtiges Strategieziel, aber nicht das primäre. Wir wollen Diskussionsräume schaffen. Jedes Video soll dazu einen Anstoss geben und Nutzer dazu anregen, sich untereinander und mit uns auszutauschen», sagt Manzo dazu.

Immer mittwochs ein neues Video

Forward wird ab dem 15. Januar immer mittwochs um 16 Uhr ein Video publizieren, welches auch über Play SRF und die SRF-Webseite abrufbar sein wird. Zudem werde der Clip mit weiteren Inhalten zum jeweiligen Thema auf den Nouvo-Kanälen auf Facebook, Instagram und Twitter begleitet. Diese bestehenden Kanäle würden unter dem neuen Namen und Design fortgeführt, sagt Manzo.

 

Entstanden war Nouvo im Frühling 2017 als nationales Projekt der SRG, welches von RTS in Genf aus zentral koordiniert wurde (persoenlich.com berichtete). Anfang 2019 wurde die Verantwortung für die insgesamt fünf Nouvo-Kanäle auf die einzelnen Unternehmenseinheiten übertragen. Nun habe sich SRF dafür entschieden, Nouvo zu einer neuen Angebotsmarke mit neuem Namen und Konzept weiterzuentwickeln, sagt Manzo dazu.

Und warum passt Forward besser als Nouvo? «Wir wollen vor allem eins: Unsere User mit Wissen weiterbringen. Das soll sich auch im Namen widerspiegeln», sagt Manzo. Dies unter dem Motto: «Die Welt ist komplex, steigen wir gemeinsam durch.»



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