Die mexikanische Regierung erhofft sich von der Reform des Telekommunikationswesens Investitionen in Höhe von umgerechnet über 47 Milliarden Franken. Die Summe soll nach Einschätzung der Behörden bis 2018 in den Ausbau der Netze und neue Angebote fliessen.
Am Dienstag sollte die Abgeordnetenkammer die entsprechenden Ausführungsgesetze zur jüngsten Verfassungsänderung verabschieden. "Die Reform sorgt für mehr Wettbewerb in einem Markt, der traditionell von grosser Konzentration geprägt ist", sagte am Montag der Staatssekretär für Kommunikation, Ignacio Peralta.
Ziel ist es, das Oligopol des Milliardärs Carlos Slim und des Medienkonzerns Televisa zu brechen. So muss Slim seine Netze für die Konkurrenz öffnen. Ausserdem werden Lizenzen für zwei neue Fernsehsender vergeben. (sda)

