Der Börsengang und die Schuldenrefinanzierung von Sunrise haben sich ausgezahlt: Sunrise schreibt wieder schwarze Zahlen.
Der Telekomanbieter verdiente im dritten Quartal dank geringeren Zinskosten unter dem Strich 14 Millionen Franken nach einem Verlust von 53 Millionen Franken im Vorjahresquartal.
Im Februar hatte Sunrise den Sprung an die Börse gewagt. In der ersten Jahreshälfte hatten die Kosten dafür, nebst Lizenzzahlungen, Sunrise noch einen Verlust eingebrockt. Über die ersten neun Monate resultiert deswegen noch ein Reinverlust von 138 Millionen Franken, wie Sunrise am Montag mitteilte.
Mehr TV-Kunden, aber nicht genug
Auf den Umsatz drückten die Anpassung der Roamingpreise, die Stärke des Schweizer Frankens sowie der fortlaufende Rückgang bei der Festnetztelefonie.
Zulegen konnte Sunrise bei den Internet- und TV-Kunden. Die Zahl der Internetkunden stieg im Quartalsvergleich um 2900 auf 336'000, die Zahl der TV-Kunden um 4500 auf 127'000.
Analysten bemängelten aber, es seien im TV-Segment weniger neue Kunden gewonnen worden als erwartet.
Der im September angekündigte Stellenabbau ist derweil wie angekündigt zu einem grossen Teil schon über die Bühne. Insgesamt fallen wie angekündigt bis zu 165 Vollzeitstellen beziehungsweise 175 Mitarbeiter weg. (sda)

