10.06.2014

Studie

Weniger als 10 Prozent aller Schulen haben Internetzugang

Digitaler Graben zwischen armen und reichen Ländern besteht weiter.

Zwischen armen und reichen Ländern besteht nach wie vor ein tiefer digitaler Graben. In den Industrieländern liegt der Anteil jener, die Zugang zum Internet haben, laut einer neuen Studie bis zu vier mal höher als in Entwicklungsländern. Zwar hat praktischer jeder Mensch Zugang zu einem mobilen Gerät, doch nur drei Milliarden hätte auch Internetverbindung, konstatiert der am Dienstag in Genf vorgestellte Bericht der Internationalen Fernmeldeunion (UIT).

Der Bericht befasst sich mit den Zielen des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (World Summit on the Information Society WSIS) in Jahren 2003 und 2005. Damals war das Ziel, dass bis 2015 jedes Individuum Zugang zum Breitband-Internet haben soll.

Weniger als 10 Prozent aller Schulen haben Internetzugang, wie es in dem Bericht weiter heisst. Zudem fehle es an der Ausbildung bezüglich der Nutzung. Am wenigsten verbreitet ist Internet in Afrika - nur 20 Prozent der dortigen Bevölkerung kann online gehen. (sda)


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