Wechselt ein Kunde die Telekommunikationsfirma, sollen seine Handy-und Festnetznummern künftig schneller übertragen werden. Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) reduziert die Fristen für die Durchführung von Nummernportierungen.
Die ComCom will damit den Wettbewerb unter den Fernmeldedienstanbieterinnen sowie die Rechte Konsumenten stärken, wie sie am
Dienstag mitteilte. Die Änderung tritt per 1. November in Kraft.
Wenn Kunden den Anbieter wechseln und ihre Telefonnummern mitnehmen wollen, beantragt die neue Anbieterin jeweils die Durchführung der Nummernportierung bei der bisherigen Anbieterin. Diese hatte bisher fünf Arbeitstage Zeit, um den Portierungsantrag für Mobilfunknummern zu bestätigen.
Künftig muss die Firma dies in einem Arbeitstag erledigen. Damit habe die neue Anbieterin rascher als bisher die Gewissheit, dass wechselwillige Kunden mit der bisherigen Nummer aufgenommen werden können, schreibt die ComCom.
Bei Festnetznummern und allen anderen Telefonnummern, wie etwa Mehrwertdienstnummern, muss die Bestätigung an die neue Anbieterin künftig spätestens nach zwei Arbeitstagen erfolgen. Die verkürzte Auftragsbestätigung werde die Nummernportierung beschleunigen, heisst es in der Medienmitteilung.
Zudem wird die ursprüngliche Anbieterin neu verpflichtet, einem Portierungsantrag auch dann nachzukommen, wenn Streitigkeiten zwischen der Anbieterin und der Kundin oder dem Kunden bestehen. Das hat die ComCom im Rahmen einer Verordnungsanpassung entschieden. (sda)
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