19.10.2020

Migros-Kulturprozent

150'000 Franken ans Schweizer Kulturschaffen

Ein Podcast, eine Agentur und eine Plattform: Das Migros-Kulturprozent vergibt Förderbeiträge an drei Schweizer Kulturprojekte.

Das Migros-Kulturprozent vergibt Förderbeiträge von insgesamt 150'000 Franken an drei Schweizer Kulturprojekte. Diese wurden aus einer Vielzahl vor allem interdisziplinärer Anträge ausgewählt, die nach der Anfang 2020 erstmals veröffentlichten Ausschreibung «Neue Perspektiven. SlashArtist» eingegangen sind. Dies teilte das Kulturförderungsprogramm der Migros in einem Communiqué mit.

80'000 Franken gehen an die Macher eines achtteiligen Podcasts zur Frage «kann künstliche Intelligenz Kulturschaffen ersetzen?». Die Audio-Serie begleitet die Ausstellung «Super - die zweite Schöpfung», die ab dem 6. November im Museum für Kommunikation in Bern zu sehen ist. Beteiligt sind: This Wachter, Jennifer Khakshouri, Roland Fischer, Simon Meyer, Luki Fretz und Jane Schindler.

Mit 50'000 Franken wird die Zürcher Agentur für Virtualität bei der Analyse virtueller Räume unterstützt. Gemeinsam mit Schweizer Kunstschaffenden sowie Kunst- und Kulturorganisationen wird mit diesem Projekt die Relevanz der virtuellen Realität als Ort der Kulturrezeption und -produktion erforscht. Beteiligt sind: Yannick Steitz, Etienne Pavoncello, Nadim Elhady und Manuel Fischer.

Das dritte, mit 20'000 Franken unterstützte Projekt, ist die Plattform mit dem Titel «They say it is love. We say it is unwaged work». Dahinter steckt ein Genfer Kollektiv, das der Frage nachgeht, wie Kulturschaffen vergütet wird und werden soll. Mit dem Ziel, den Wert der künstlerischen Arbeit sowohl wirtschaftlich als auch symbolisch zu steigern. Beteiligt sind hierbei: Tiphanie Blanc, Lili Reynaud-Dewar, Tatiana Rihs und Ramaya Tegegne. (sda/eh)



Kommentar wird gesendet...

Kommentare

Kommentarfunktion wurde geschlossen

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Zum Seitenanfang20211020

Die Branchennews täglich erhalten!

Jetzt Newsletter abonnieren.