11.05.2007

Michael Moore

Ermittlungsverfahren nach Kuba-Reise eingeleitet

Filmemacher hat US-Embargo gegen Kuba nicht beachtet.

Der amerikanische Filmemacher Michael Moore ("Fahrenheit 9/11") hat bei Dreharbeiten für seinen neuen Film "Sicko" möglicherweise gegen das US-Embargo gegen Kuba verstossen. Das US-Finanzministerium habe ein Ermittlungsverfahren gegen den Oscar-Preisträger eingeleitet, berichtete der Internetdienst "The Smoking Gun" am Donnerstag. Die Behörde wirft Moore in einem Schreiben vor, er habe ohne die notwendigen Papiere und Reisegenehmigung den Inselstaat besucht.

Der Filmemacher war im März mit seinem Team und einer Gruppe von Patienten zur ärztlichen Behandlung nach Kuba geflogen. Die Arbeiter waren nach den Terroranschlägen vom 11. September bei Aufräumarbeiten am New Yorker Ground Zero erkrankt. "Sicko" feiert am 19. Mai auf dem Filmfest in Cannes seine Premiere. Ende Juni läuft die Dokumentation in den US-Kinos an.


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