Letztes Jahr sorgte eine Miss-Schweiz-Kandidatin für Ärger, als sie ein Foto mit einer Zigarette im Mund auf Facebook veröffentlichte. Dem wollen die Veranstalter dieses Jahr entgegenwirken und haben für die Kandidatinnen einen Facebook-Knigge verfasst.
"Wir haben ihnen ans Herz gelegt, ihr privates Facebook-Profil zum Schutz ihrer Privatsphäre unkenntlich zu machen", sagt Nik Schwab, Social-Media-Verantwortlicher der Miss-Schweiz-Organisation, gegenüber "20 Minuten". Doch ein Verbot gebe es nicht, jede Kandidatin könne frei entscheiden, wie sie mit ihrem Facebook-Profil umgehe.
Laut der Gratiszeitung hatten von 18 Anwärterinnen 17 ein eigenes Profil; nun hätten fünf ihren Namen geändert und zwölf ihr Profil unkenntlich gemacht. Wenn man den Namen eine Kandidatin bei Facebook eingebe, sollte man direkt auf die offizielle Fansite gelangen, meint Schwab weiter und betont: "Social Media ist für die Miss-Schweiz-Wahl natürlich ein wichtiges Werkzeug, um auch die jüngere Generation anzusprechen." (20min/lmy)

