Ticketcorner übernimmt die technische Infrastruktur und die Akquisition der teilnehmenden Institutionen. Die NZZ unterstützt den Aufbau mit einer nationalen Kommunikationskampagne in Print und Online sowie einer Sonderbeilage in der NZZ am Sonntag vom 18. Oktober 2026, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Zum Start von Haute Culture sind unter anderem das Opernhaus Zürich, das Zürcher Kammerorchester, Lugano Arte e Cultura und das Béjart Ballet Lausanne vertreten, dazu Vorstellungen mit Plácido Domingo, Anne-Sophie Mutter und Anna Netrebko sowie Ausstellungen mit Werken von Picasso, Miró und Dalí. Laut Mitteilung sollen laufend weitere Veranstalter hinzukommen. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste Plattform, die Veranstaltungen mehrerer Kulturinstitutionen gebündelt zugänglich macht – überprüfen lässt sich dieser Alleinstellungsanspruch anhand der Mitteilung nicht.
Die Auseinandersetzung mit Kultur gehöre zur publizistischen Identität der NZZ, wird Ina Bauspiess, Head of Partnerships der NZZ, zitiert: «Mit ‹haute culture› erweitern wir diesen Anspruch um einen konkreten Service.» Ticketcorner-CEO Oliver Niedermann lässt in der Mitteilung verlauten, die Plattform erhöhe die Sichtbarkeit der Veranstalter und mache das Kulturangebot einfacher auffindbar.
Oliver Niedermann, CEO von Ticketcorner, kommentiert das neue Angebot so: «Die Plattform erhöht die Sichtbarkeit der Veranstalter und macht das Kulturangebot einfacher auffindbar.»
Ticketcorner gehört je zur Hälfte der im MDAX kotierten CTS Eventim AG & Co. KGaA und der Ringier AG. Die NZZ kooperiert damit indirekt mit einem Unternehmen, an dem der Verlag Ringier beteiligt ist. (pd/nil)

