07.07.2023

Züri Fäscht

So präsentieren sich die Medien am Volksfest

2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher werden dieses Wochenende in Zürich erwartet. Gleich fünf Medienhäuser suchen den Kontakt mit dem Publikum. Der Grund: Erstmals wurden in diesem Jahr im grösseren Stil Medienpartnerschaften abgeschlossen.
Züri Fäscht: So präsentieren sich die Medien am Volksfest
Während dreier Tage ist Zürich Austragungsort des grössten Schweizer Volksfests mit rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern – hier ein Bild von 2019. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

Pandemiebedingt mit einem Jahr Verspätung findet vom Freitag bis am Sonntag das Züri Fäscht 2023 statt. Dieses ist mit rund 2,5 Millionen erwarteten Besucherinnen und Besuchern das grösste Volksfest der Schweiz.

Die Agentur Furrerhugi verantwortete bei der letzten Austragung 2019 zum ersten Mal die Gesamtkommunikation. «Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung, also auch der Kommunikation, haben wir für das diesjährige Züri Fäscht erstmals im grösseren Stil Medienpartnerschaften mit fünf Verlagen abgeschlossen», so Andreas Hugi, Ressortleiter Kommunikation OK Züri Fäscht, auf Anfrage von persoenlich.com. Bisher seien keine Medienpartnerschaften vereinbart, sondern lediglich Ad-hoc-Kooperationen gepflegt worden. «Die beteiligten Verlage und Medienhäuser haben von Anfang an grosses Interesse gezeigt.»

Offizielle Medienpartnerschaften abgeschlossen wurden dieses Jahr mit dem Tages-Anzeiger, 20 Minuten, Blick, Energy und TeleZüri/Radio 24. «Mit unseren Medienpartnern können wir das breite Festangebot sowie wichtige Botschaften betreffend Anreise, Strassensperrungen und Präventionshinweise noch besser den Festteilnehmerinnen und
-teilnehmern kommunizieren», so Andreas Hugi. Dies diene der Sicherheit und dem reibungslosen Ablauf des Züri Fäscht. «Gleichzeitig erhalten die Medienhäuser die Gelegenheit, sich direkt vielen Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.»

Und diese Möglichkeit, sich zu präsentieren, wird auch genutzt, wie eine Umfrage von persoenlich.com bei den beteiligten Medienhäusern zeigt.


TeleZüri/Radio 24

TeleZüri sendete auch schon an vergangenen Ausgaben des Züri Fäscht live vom Festgelände. In diesem Jahr wird der TV-Sender zusammen mit Radio 24 und ZüriToday vor Ort sein. Der Stand befindet sich direkt beim Bürkliplatz. Neben Köstlichkeiten gibt es eine Erholungsoase. Beim interaktiven Spiel «Wirbelwindbox» haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Preise abzustauben.

«TeleZüri ist prominent am Start und berichtete bereits im Vorfeld über die Aufbauarbeiten und während des Wochenendes direkt vom Fäscht, inklusive Live-Übertragung der beiden Feuerwerke am Freitag und Samstag um 22.30 Uhr», so Joël Steiger, Leiter PR CH Media Entertainment, auf Anfrage von persoenlich.com.

Am TeleZüri-Stand anzutreffen sind auch bekannte CH-Media-TV- und Radiogesichter wie Patricia Zuber, Vanessa Meier oder Luca Carecci. «Wir erhoffen uns, diejenigen Menschen zu treffen, die uns tagtäglich sehen und hören. Wir wollen ihnen mitten im ganzen Züri-Fäscht-Trubel einen Ort der Erholung bieten und ihnen mit unseren Geschenken und Gewinnen eine kleine Freude machen», so Steiger.


Energy

Auch Radio Energy war schon früher am Züri Fäscht präsent. Dieses Jahr sendet Energy von Freitag bis Sonntag live aus dem sogenannten «Energy Cube». «Unser zweistöckiges, mobiles Radiostudio steht an exklusiver Lage vor dem Bernhard Theater», so Roger Spillmann, Chief Radio Officer der Energy-Gruppe Schweiz.


Geboten bei Energy wird so einiges, unter anderem eine Buzzer-Aktion vor Ort, bei der erste Tickets für das Energy Air vom 9. September im Stadion Letzigrund in Zürich gewonnen werden können. «Wir werden auf den verschiedenen Kanälen von Energy während drei Tagen mit vielen spannenden Reportagen, Umfragen, Interviews, Studiogästen sowie unterhaltenden Social-Umsetzungen vom mit Abstand grössten Schweizer Volksfest berichten», so Spillmann.

Im Einsatz stehen diverse Mitarbeitende aus den Bereichen Redaktion, Produktion, Moderation, Online, Social und Event. Spillmann: «Mit diesem Aussenauftritt möchten wir – ganz nach unserem Claim ‹Voll bei dir› – nahe bei unserer Community sein.»


Blick

Die Blick-Gruppe ist als Medienpartner des Züri Fäscht am Utoquai mit einer 0,0-Prozent-Bar vor Ort. «Dort gibt es neben alkoholfreien Cocktails und guter Musik auch einen Blick-Container, in dem Festgäste Fotos im Look eines Blick-Covers machen können», so Blick-Sprecher Daniel Riedel.

Beim grössten Volksfest der Schweiz dürfe die bekannteste Medienmarke des Landes natürlich nicht fehlen. «Durch unseren Stand schaffen wir nicht nur eine grosse Visibilität für die Blick-Gruppe, sondern erreichen auch ein breites Publikum. Ein Angebot, das sich in der Vergangenheit schon sehr bewährt hat, wie beispielsweise auch unsere Markenauftritte auf der Olma oder zuletzt auch beim Eidgenössischen Jodlerfest in Zug», so Riedel weiter.


20 Minuten

Die Redaktion von 20 Minuten wird sich am Züri Fäscht ins Getümmel stürzen und während 60 Stunden live vor Ort berichten. So wird die 20-Minuten-App mit dem Züri-Fäscht-Channel zum Fest-Guide, wie es in einer Mitteilung heisst. Es wird berichtet, was wo läuft, welche Attraktionen, Konzerte und Essensstände nicht verpasst werden dürfen, wann Feuerwerke zu bestaunen sind und wie die Stimmung beim Publikum ist.

Live erleben können die Fest-Besuchenden 20 Minuten in der 20-Minuten-Area an der Ecke Genferstrasse/General-Guisan-Quai. «Es stehen während des Züri Fäscht rund zwölf Journalistinnen und Journalisten für die Berichterstattung rund um das Züri Fäscht im Einsatz und sind auch in ihren Fest-Büros am Stand anzutreffen», so Eliane Loum, Leiterin Kommunikation 20 Minuten.

Für die Besuchenden gibt es neben Getränken und Raclette auch Karaoke mit Goat Radio. «Wir nutzen mit dem Auftritt die Gelegenheit, das Konzept unseres Goat Radios zu präsentieren. Was eignet sich besser für ein Fest als die grössten Hits der 80er-Jahre?», so Loum. Ausserdem verlost 20 Minuten zusammen mit dem Sponsoringpartner Nivea Preise am Glücksrad.

«Das Züri Fäscht zieht rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher an. Dass wir als reichweitenstärkste Schweizer Medienmarke mit Hauptsitz in Zürich mit einem Stand und Liveberichterstattung rund um die Uhr vor Ort sind, ist für mich selbstverständlich», so Bernhard Brechbühl, CEO 20 Minuten Gruppe. «Und dass wir zusammen mit Nivea ein massgeschneidertes, kreatives Werbekonzept umsetzen können, freut mich ganz besonders.»


Tages-Anzeiger

Der Tages-Anzeiger hat ein dichtes Programm zusammengestellt. Dieses wird mit grossem Aufwand umgesetzt. «Das Projekt kommt aus der Redaktion, total machen rund 80 Freiwillige aus allen Abteilungen des Unternehmens mit», so das Tagi-OK auf Anfrage. Der Grund für die Präsenz vor Ort liegt auf der Hand: «Wir wollen unseren Journalismus präsentieren.»

Der Stand des Tages-Anzeigers befindet sich auf der Kurt-Guggenheim-Anlage, einem kleinen Platz gegenüber dem Bürkliplatz. Ein Auszug aus dem Programm am Stand des Tages-Anzeigers: «Auf unserer Bühne interviewen wir die ‹Tschugger›-Macher, lassen Karikaturist Felix Schaad live zeichnen, nehmen Podcasts wie die ‹Dritte Halbzeit› auf und stellen Jacqueline Badran 55 Fragen in 45 Minuten», teilt das Tagi-OK mit.

Doch damit nicht genug: An einer langen Bar werden Getränke angeboten («Auf der Redaktion fragen sich alle, wie der ‹Negroni Tagiato› wohl schmecken wird»), zwischendurch werden Tagi-Fotografinnen und Tagi-Fotografen Leserinnen und Leser vor einem Studiohintergrund ablichten. «Wir verkaufen von Julian Zigerli designte Tagi-Shirts und Caps. Man kann sich auf ein Tagi- oder Züritipp-Cover photoshoppen lassen. Nachts legen DJs aus Zürich auf.»


Zum Abschluss am Sonntag gibt es beim Tages-Anzeiger ein Familienprogramm mit Kinderbar und Kinderband. «Popcorn gibts auch, wenn wir die Maschine in Gang kriegen», heisst es beim Tagi-OK. «Und ja, wer ein Abo kaufen möchte, kriegt eins.»



Weitere Informationen zum Züri Fäscht finden Sie hier.


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