Im September 2017 soll die sanierte St. Jakobshalle bereitstehen. Der Geschäftsführer Thomas Kastl hat "berechtigte Hoffnung", dass der Termin eingehalten werden könne. Derzeit laufe die Planung überall "im grünen Bereich".
Bau- und Verkehrsdepartement-Sprecher Marc Keller sagt: "Bei störungsfreiem Ablauf mit Kredit- und Baugenehmigung und Vergabe der Bauleistungen ist eine Inbetriebnahme im Jahr 2017 möglich – das wird als Ziel angestrebt." Allerdings muss das Parlament erst noch über das Projekt entscheiden. Als der Grosse Rat über das Vorprojekt befand, war die Rede von Kosten von rund 90 Millionen Franken. Nun liegt die Spanne bei 100 bis 120 Millionen.
Immerhin soll auch der Nutzen ein höherer sein, wie die "Schweiz am Sonntag" schreibt: Dank neuer Planung der Fluchtwege dürfen sich mehr Personen in der Halle aufhalten. Das hat zur Folge, dass die maximale Besucherzahl an Konzerten erhöht werden kann. Bislang hatte die Halle eine Kapazität für 9'000, neu liegt sie bei 12'000 Besuchern. Dies bestätigt der Architekt Jürg Berrel gegenüber der Zeitung.
Dank dieser Erweiterung hat Basel künftig im Konkurrenzkampf mit dem Zürcher Hallenstadion bessere Karten. In der Zürcher Halle, die 2004/2005 für 145 Millionen Franken umgebaut wurde, liegt die maximale Kapazität bei 13 000 Besuchern. (Schweiz am Sonntag)

