Laut einer Statistik des internationalen Schriftstellerverbandes Poets, Essayist, Novelists (PEN) wurden im letzten Jahr 1112 Schriftsteller verfolgt oder bedroht, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Bei allen könne ein Zusammenhang damit hergestellt werden, dass sie ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnahmen.
Ausserdem wurden 34 Schriftsteller ermordet. 347 Autoren sind momentan inhaftiert. Die meisten Fälle seien in der Türkei und im asiatischen Raum verzeichnet worden. "Es ist und bleibt eine Statistik des Grauens", sagte PEN-Vizepräsident Sascha Feuchert.
Journalisten sind in dieser Statistik nicht enthalten. Auf Nachfrage der NZZ erklärte der Verband, die Zahlen würden weitaus höher ausfallen, wenn Medienschaffende auch gezählt würden. (lmy)

