Bern stand ganz im Zeichen von Kunst, Mode und Gesellschaft: Beim legendären Chalet-Muri-Talk von Claudio Righetti drehte sich diesmal alles um Sonja Knapp. Die in Zürich geborene Künstlerin und Designerin blickt auf eine bemerkenswerte Karriere zurück, die sie von der Kunstgewerbeschule in Zürich bis in die Pariser Haute Couture führte. Unter den Gästen waren die Berner Stadtpräsidentin Marieke Kruit, Fotograf Michael von Graffenried, der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel, Unternehmer und Philanthrop Guido Fluri sowie diverse Botschafterinnen und Botschafter.
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Marieke Kruit (Berner Stadtpräsidentin), Sonja Knapp (Künstlerin und Ehrengast), Claudio Righetti (Gastgeber).
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Benedikt Weibel (ehem. CEO der Schweizerischen Bundesbahnen SBB), Michael von Graffenried (Fotograf).
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Florian Fluri, Claudio Righetti (Gastgeber), Guido Fluri (Guido Fluri Stiftung).
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In den 1960er-Jahren zog Sonja Knapp nach Paris. Dort arbeitete sie als Grafikerin und Illustratorin und wurde Art Director der Galeries Lafayette. 1965 gründete sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Emanuel Ungaro das Pariser Modehaus. Knapp entwarf Stoffe und Modelle und entwickelte ihre spektakulären «Body Sculptures»: skulpturale Kreationen, die direkt am Körper der Mannequins entstanden. Ihre Entwürfe fanden prominente Trägerinnen und Träger. Jackie Kennedy und Grace Jones gehörten ebenso dazu wie Marlon Brando. Nach einem Vierteljahrhundert zog sich Knapp von der Haute Couture zurück und widmete sich der Kunst. Als Künstlerin sei sie freier, so Knapp. Am Nachmittag wurde auf dem Berner Casinoplatz ihre Skulptur «Liberté» enthüllt. (pd/ma)

