Der Kanton Basel-Stadt hat das Aufhängen von Plakaten der Kampagne gegen «islamistischen und woken Antisemitismus» im öffentlichen Raum verboten. Hinter der Kampagne steht die Junge SVP Schweiz (JSVP), wie Tamedia online schrieb und das SRF-Regionaljournal berichtete. Daraufhin habe die Aussenvermarkterin APG der JSVP eine Absage für die ganze Schweiz erteilt, sagte der Vize-Präsident der JSVP Deutschschweiz, Mattia Mettler, zu Tamedia.
Die zwei Personen auf dem Plakat seien diskriminierend dargestellt, hiess es in der Begründung des Kantons Basel-Stadt. Man bediene sich der Darstellung eines Messerstechers und wecke Assoziationen zu organisierten Verbrechen und Bandenkriminalität, zitierte Tamedia aus einem Schreiben. Die JSVP lege Rekurs gegen die Verfügung ein. (sda/cbe)

