16.06.2021

Freundliche Grüsse

Die gute Null gemeinsam erreichen

Die Agentur hat für die Stadt Zürich eine Klima-Kampagne umgesetzt. Darin wird aufgezeigt, wie sich die Bevölkerung beteiligen kann, die Treibhausgasemissionen so weit zu senken, dass man das Ziel von «Netto-Null» erreicht.
Freundliche Grüsse: Die gute Null gemeinsam erreichen
Weniger CO2 in Zürich, darauf macht eine neue Kampagne aufmerksam. (Bild: zVg)

Der vergangen Abstimmungssonntag hat es gezeigt: Die Zürcherinnen und Zürcher wollen etwas für das Klima tun. Und sie können. Sei es in der Freizeit, bei der Ernährung oder der Mobilität: Das Verhalten der Bewohnerinnen und Bewohner kann einen grossen Einfluss auf die klimafreundliche Entwicklung einer Stadt nehmen, ohne dabei Lebensqualität einzubüssen. Darauf möchte die Stadt Zürich aufmerksam machen und die Menschen dazu animieren, im alltäglichen Leben ihren Beitrag für das gesetzte Klimaziel zu leisten.

Gemeinsam mit der Zürcher Agentur Freundliche Grüsse wurde diese Thematik nun in einer geradlinigen und anregenden Klima-Kampagne aufgenommen und umgesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Getragen wird sie von einem visuell anspruchsvollen Film, welcher Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher bei Aktivitäten und Arbeiten zeigt – die Zahl Null wird hierbei in unterschiedlichen Sequenzen geschickt visuell hervorgehoben. Der Film wird als Kurzversion beworben, auf der Landingpage zuerich-co2.ch ist er als längerer Erklärfilm integriert.


Zusätzlich wurden verschiedene Headline-Sujets umgesetzt, welche mit einer direkten und doch lockeren Art und Weise dazu anregen sollen, im Alltag etwas Gutes für das Klima zu leisten.

Des Weiteren finden sich auf der Landingpage viele Fakten und Hinweise zum täglichen Klimaschutz über alle Lebensbereiche.

Die Kampagne ist ab sofort auf Plakaten und Digital Screens, in VBZ-Verkehrsmitteln und auf Social Media (@klimazuerich), sowie als OOH und DOOH in der ganzen Stadt zu sehen.

«Die Zürcher Bevölkerung scheint bereit»

Gegenüber persoenlich.com äussert sich die Kampagnenverantwortliche Claudia Naegeli zu den Zielen der neuen Klimaschutz-Offensive der Stadt Zürich:

klimakampagne


Am letzten Sonntag hat die Schweiz die CO2-Gesetz bachab geschickt. Ist das nicht ein denkbar schlechter Zeitpunkt für eine Werbekampagne zu diesem Thema?
Die Kampagne ist nach dem Nein zum CO2-Gesetz für die Stadt Zürich umso wichtiger. Das Gesetz hätte die Stadt Zürich auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt. Wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschwächt sind, werden die freiwilligen Beiträge der Bevölkerung umso wichtiger. Politische Prozesse brauchen Zeit. Zum Klimaschutz kann aber jede und jeder einen Beitrag leisten. Ab heute und jeden Tag.

Es scheint, als seien die Schweizerinnen und Schweizer nicht bereit, mehr für das Klima zu leisten. Was bringt da eine Kampagne?
In der Stadt Zürich wurde das CO2-Gesetz mit 72 Prozent angenommen. Im Kanton waren es 55 Prozent. Die Bevölkerung der Stadt Zürich scheint also durchaus bereit, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Kampagne zeigt auf, welche Verhaltensweisen für den Klimaschutz relevant sind und welchen Einfluss zum Beispiel unsere Ernährung auf den Klimawandel hat.

Was bezweckt die Stadt Zürich konkret mit der neuen Kampagne?
Die Stadt Zürich möchte ihre Bevölkerung für den Klimaschutz sensibilisieren und aufzeigen, dass ein klimafreundlicher Lebensstil nicht weniger Spass und Lebensfreude bedeutet. Wir möchten aufzeigen, wo die grossen Hebel sprich die CO2-Treiber sind und mit welchen Verhaltensweisen die Bevölkerung das Klima schützen kann.

Verantwortlich bei Stadt Zürich UGZ: Claudia Naegeli (Co-Leiterin Kommunikation), Selina Galliker (Projektleiterin); verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor (Gesamtverantwortung), Käthy Känzig, Andrea Aegerter (Beratung), Christian Stüdi, Morris Lötscher, Bernhard Brungs (Text/Konzept), Norihito Iida (Art Direction), Maude Mahrer, Remo Wyss (Grafik) Isabelle Schmid (Social Media); verantwortlich bei Shining Film: Sophie Toth (Executive Producer), Yanik Müller (Senior Producer), Sandra Vacic (Line Producer), Noël Dernesch (Director), Daryl Hefti (Director of Photography), Martin Luchsinger (Editor), Christian Stüdi, Sergio Vaccani, Carlo Onofaro (Music), Samuel Muff (Grading). (pd/cbe)



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