29.05.2016

Werbewoche-Werber des Jahres

«Lieber Dad als D&AD »

Ein wichtiger Auftrag, eine Auszeichnung und ein Kind: Thomas Wildberger über seine persönliche Woche des Wahnsinns.
Werbewoche-Werber des Jahres: «Lieber Dad als D&AD »
von Matthias Ackeret

Herr Wildberger, herzliche Gratulation zum Werber des Jahres. Was war Ihre erste Reaktion?
Im allerersten Moment überkam mich das Gefühl vollständiger Zufriedenheit.

Für Sie eine ereignisreiche Woche: zuerst Vater, nachher Preisträger. Was hat Sie mehr bewegt?
Es war eine Woche des Wahnsinns: Innerhalb von acht Tagen haben wir zuerst einen wichtigen Pitch gewonnen, dann beim Effie abgeräumt, dann beim D&AD zwei Pencils gewonnen, dann bin ich Vater geworden und schliesslich auch noch Werber des Jahres. Ich kann aber ganz klar sagen: Lieber Dad als D&AD – und auch als alles andere.

Mit Curdin Janett gewann bereits Ihr Chef vor einem Jahr den Titel. Was bedeutet dies für Publicis?
Es ist aussergewöhnlich, wenn eine Agentur zweimal hintereinander den Werber des Jahres stellt. Das allein ist schon sehr erfreulich, denn es zeigt unsere Konstanz, dass wir also schon seit mindestens zwei Jahren einen guten Job machen. Aber natürlich nicht nur Curdin und ich, sondern alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch die ehemaligen. Ihnen gehört mein ganzer Dank – und ein grosser Teil meines Awards.

Sie haben die Publicis kreativ nach vorne gebracht. Ihr Erfolgsrezept?
Vorher lange genug in den richtigen Agenturen unter guten Lehrmeistern arbeiten. 

Welche Ziele haben Sie sich für die nächsten Jahre gesetzt?
Ein guter Vater und ein guter Chef sein. In dieser Reihenfolge.

Die Cannes Lions stehen vor der Türe. Welche Erwartungen haben Sie an die Schweiz und Ihre Agentur?
Ich denke, es wird für die Schweiz in etwa so wie letztes Jahr ausgehen. Wir selber haben keine Arbeiten extra für Cannes entwickelt, sondern das eingesendet, was in den letzten Wochen und Monaten so gewonnen hat. Schön wäre, wenn wir in der Kategorie Film mit UBS was reissen würden. Und dass die «Bohrerin» nach London nun auch in Cannes als einzigartige Text-Idee gewürdigt wird. Schaun mer mal. Ich werde das Festival eh nur am Rande verfolgen, zwischen Windeln wechseln und Schlaflieder singen.

 

 



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