Herr Serrat, das ausgestorbene Tier verschwindet im Zwischenraum zwischen zwei Plakatstellen (persoenlich.com berichtete). Wie kamen Sie auf diese Idee?
Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei? Tatsache ist, dass zwischen zwei Plakatstellen eine Lücke besteht und Tatsache ist auch, dass Tiere aussterben und verschwinden. Und diese hinterlassen eine Lücke – in jeder Hinsicht. Das ist die Idee, welche den Betrachter irritiert und zum Nachdenken und Handeln anregen soll.
War es schwierig, geeignete Plakatstellen zu finden?
Die Idee ist langsam gereift. Darum hatten wir genügend Zeit, in enger Zusammenarbeit mit der APG geeignete Plakatstellen zu finden.
Wie kamen Sie dazu, diese Idee für die Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zu realisieren?
Wir haben Sea Shepherd angefragt und sie waren sofort begeistert. Dass in Zukunft weitere solch tolle Ideen umgesetzt werden, liegt an uns. Kreativität ist ein Mittel, um die Welt ein wenig besser zu machen.


Warum ist das Medium Plakat das richtige, um die Botschaft der Zielgruppe zu transportieren?
Das Medium ist Teil der Idee. Es braucht die Lücke, um die Botschaft zu dramatisieren.
Gibt es ausser diesen Plakaten innerhalb der Kampagne weitere Massnahmen?
Der Bund einer Zeitung wäre ideal. Wir versuchen dies noch umzusetzen.
An welchen Stellen ist die Kampagne aktuell zu sehen?
Die Kampagne findet man an ausgesuchten Stellen in Zürich. Zudem ist ein kleiner, zweiter Aushang an Top-Stellen geplant.
Planen Sie, diese Arbeit bei Wettbewerben einzureichen?
Kreative Ideen sollten unbedingt bei den Wettbewerben eingereicht werden. Denn ausgezeichnete kreative Kommunikation ist wichtig für die Branche und die Talentförderung. Ob diese Arbeit was gewinnt, wissen nur die Fische.
*Das Interview wurde schriftlich geführt.

