Die Kampagne stellt fünf konkrete Recherchen der Republik in den Mittelpunkt, um die Bedeutung unabhängigen Journalismus zu demonstrieren. Dazu gehören Adrienne Fichters Klage gegen Amazon wegen der Offenlegung von Cloud-Verträgen des Bundes, Philipp Albrechts Recherche über den gerechten Mietzins sowie Carlos Hanimanns Dokumentation von drei Todesfällen bei Polizeieinsätzen in der Waadt.
Weitere thematisierte Recherchen behandeln Frauenhass in der Popkultur durch Anne-Sophie Scholl und die aktuelle Medienkrise, über die Dennis Bühler berichtet. Letzterer dokumentiert unter anderem neue Vorgaben zur Textlänge bei Tamedia und eine Intervention von TX-Group-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino gegen einen kritischen Bericht über seinen Konzern.
Auch die Abopreise sind Teil der Kampagne. Interessierte können den Preis für den ersten Monat selbst bestimmen – bereits ab einem Franken. Ab dem zweiten Monat gilt der reguläre Preis von 22 Franken monatlich, das Abonnement ist jederzeit kündbar.
Die Kampagne ist in den Städten Zürich, Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Biel, Schaffhausen und Chur auf Plakaten und in öffentlichen Verkehrsmitteln sichtbar. Ergänzend werden auf digitalen Kanälen «Talking-Head»-Videos mit den jeweiligen Journalisten ausgespielt.
Kreation, Produktion und Social Media hat die Republik vollständig inhouse umgesetzt, lediglich die Mediaplanung für Plakatierung und Tram- und Bushänger erfolgte in Zusammenarbeit mit der Agentur Zipmedia. Mathias Menzl, Head Marketing der Republik, bezeichnet die Kampagne als Gegenpunkt zu Desinformation, Polarisierung und Gleichgültigkeit. (pd/spo)

