Nur jede zehnte Führungsperson in Schweizer Geschäftsleitungen ist eine Frau. Und das obwohl Geschlechterdiversität ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen ist. Mit der Kampagne «Let’s change the face of Swiss leadership» ruft die Schweizer Organisation Advance Führungspersonen dazu auf, auf mehr Frauen in Führungsteams zu setzen. Inspiration auf der Kampagnenseite für konkrete Initiativen sollen dies unterstützen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Der Zeitpunkt der Kampagne sei nicht zufällig gewählt: «Gerade in Zeiten von Covid-19 möchten wir Unternehmen daran erinnern, ihr Engagement für Geschlechterdiversität weiterzuführen», wird Alkistis Petropaki, General Manager bei Advance, in der Mitteilung zitiert. Das Engagement für Gender Diversity sei nicht nur ein wichtiges Statement von Unternehmen. Es zahle sich auch aus: Gemischte Teams würden erwiesenermassen bessere Entscheide treffen, seien innovativer und könnten mehr Profit generieren.
Für die Kampagne hat die Kreativagentur Kids Creative Agency die Morph-Technologie genutzt. Ein animiertes sowie statisches Bild zusammengefügt aus den 50 CEOs des SMI Expanded vermittelt auf einen Blick, wie männlich dieses Bild nach wie vor ist: Nur vier Prozent haben eine Frau an der Spitze. Die Kampagne richtet sich laut Mitteilung gezielt auf Führungspersonen in der Schweiz und wird hauptsächlich auf Online-Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram gespielt.
Verantwortlich bei Advance: Alkistis Petropaki (General Manager), Alexandra Rutsch (Communication Manager), Liza Engel (CPO Deloitte), Claudia Thyme (Director Strategic Development AXA XL); verantwortlich bei Kids: Frédéric Savioz, Valentin Cheli, Joppe Muller, Nathalie Eggen. (pd/cbe)


