Auf dem Zürcher Hardturmareal soll ein neues Fussballstadion entstehen. Persönlichkeiten wie Roger Schawinski oder Beat Schlatter setzen sich für ein Ja ein (persoenlich.com berichtete). Die Nein-Parole beschlossen haben Grüne und SP. Am 25. November wird über die Vorlage entschieden.

«Ausgerechnet ein bekannter SP-Politiker» betreue die Ja-Kampagne für das Stadionprojekt mit und trete damit gegen seine Genossen an, heisst es in der «NZZ am Sonntag». Die Werbung für das Stadionprojekt habe die Zürcher Agentur Feinheit gestaltet. Dort arbeite der Bündner Jon Pult, der im kommenden Jahr in den Nationalrat gewählt werden will. Pult war Präsident der SP Graubünden.
«Ich habe politisch nichts mit der Stadt Zürich zu tun und bin dort auch nicht stimmberechtigt», sagt der Werber zur NZZaS. Parteipolitisch mische er sich nicht ein. Obwohl über die Vorlage emotional diskutiert werde, zeigten die Parteikollegen in Zürich Verständnis für seine Rolle, so Pult. (cbe)

