03.04.2013

Leo Burnett Schweiz

Töffli-Tour ins Tessin

Endlich ein Michael-Steiner-Film, der gezeigt werden darf! Im neuen TV-Spot für Tessin-Tourismus aus dem Hause Leo Burnett Schweiz, tuckern drei schlitzohrige Töfflibuebe über den Gotthard in die Sonnenstube - eine abenteuerliche Fahrt, nicht ohne Tücken. persoenlich.com zeigt den Spot, der Erinnerungen an den Lausbuben-Streifen "Mein Name ist Eugen" aus dem Jahr 2005 aufkommen lässt.
Leo Burnett Schweiz: Töffli-Tour ins Tessin

Der Filmregisseur Michael Steiner machte letztmals Schlagzeilen mit einem Werbefilm gegen die "Abzocker-Initiative", der von Economiesuisse in den Giftschrank verbannt wurde und nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken durfte. Anders der neue TV-Spot fürs Tessin: Mit einer grossangelegten Fernsehkampagne will Ticino Turismo der Deutschschweiz zeigen, dass die Sonnenstube der Schweiz schnell erreichbar ist – meistens jedenfalls. Für die Umsetzung haben die Kreativen von Leo Burnett Schweiz sich an jugendliche Zeiten erinnert – als die Tour noch länger dauerte als heute mit dem Zug oder Auto.

Mit dem Töffli über den Gotthard ins Tessin, das war – und ist oft auch heute noch – die erste Tour, die man als Jugendlicher unternahm. Doch ist diese abenteuerliche Fahrt oft länger als man denkt. Wie lange und beschwerlich die Reise sein kann, zeigt der witzige, von Regisseur Michael Steiner gedrehte Film "Töfflibuebe".

2016 werden die ersten Züge durch den Gotthard-Basistunnel verkehren und damit das Tessin und die Deutschschweiz einander noch näher bringen. Bereits jetzt will sich die Sonnenstube den Deutschschweizern als naheliegende Destination positionieren und sie dazu bewegen, vermehrt Ausflüge ins Tessin zu machen. Daher startet Ticino Turismo eine TV-Kampagne, die ausschliesslich in der Deutschschweiz gezeigt wird, dem wichtigsten Markt. 

Der von Regisseur Michael Steiner gedrehte TV-Spot zeigt drei junge Deutschschweizer Jungs, die mit ihren Töfflis Richtung Tessin fahren. Doch ihre Passüberfahrt wird zur Odysee: Ein Motor macht schlapp, ein zweites Töffli fällt später ebenfalls aus. Und als sie zu dritt auf dem einzig verbleibenden Töffli tuckern, werden sie von einem Polizisten gestoppt und müssen zu Fuss weiter. Stunden später kommen die drei dann trotzdem noch an ihrem Ziel an, ausgehungert und erschöpft. Und der Einblender macht klar, dass es mit dem Auto oder Zug halt doch einfacher ist: "Eigentlich in nur zwei Stunden erreichbar – Ticino."

Daran, dass die Szenen aus dem Spot teilweise an den früheren Steiner-Film "Mein Name ist Eugen" erinnern, haben die Macher nicht bewusst eingeplant. "Lustig, wir haben uns eigentlich überhaupt nicht an "Mein Name ist Eugen" orientiert", sagt Executive Creative Director Peter Brönnimann auf Anfrage von persoenlich.com. "Die Idee kommt ja eher aus der jüngeren Geschichte: Die Töfflifahrt ins Tessin war früher das erste Abenteuer von Jugendlichen weg von zu Hause."

Bei der Umsetzung habe man sich für "Steini" entschieden, weil er einerseits das Tessin gut kenne, dort schon gefilmt habe und andererseits mit jungen Laiendarstellern gut umgehen könne.

Film-Szene aus "Mein Name ist Eugen (2005). (outnow.ch)

Die Verantwortlichen bei Ticino Turismo: Elia Frapolli (Tourismus-Direktor), Alessia Alberti-Bernasconi (Verantwortliche Product Management), Claudia Zuffi (Product Manager), Manuela Nicoletti (Country Manager Switzerland), Omar Gisler (Media Relations Manager); verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Peter Brönnimann (Executive Creative Director), Reto Clement (Art Director), Peter Brönnimann, Simon Smit (Text), Rebecca Krausse, Sylvia Kohler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying); Regie: Michael Steiner; Produktion: Onfilm; Producer: Michèle Seligmann. (pd/eh)

 



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