SRF hat die Werbung thematisch passend auf die Plattform zugeschnitten, wo sie ausgespielt wird: «Impact fährt ein: Übergriffe in Fahrdiensten enthüllt. Jetzt Video auschecken», steht auf dem Bildschirm im Tram. Dass es sich dabei um ein Format von SRF handelt, sieht man nicht, respektive nur in unmittelbarer Nähe des Screens an der Fahrzeugdecke. Dafür prangt gross «Impact» – als wäre das der einzige Absender.
Kampagne solle «gezielt auf das Format» einzahlen
SRF selbst beurteilt die Sichtbarkeit etwas anders und schreibt: «Die Absenderrolle von SRF ist über das integrierte Logo kenntlich gemacht.» Dass die drei Buchstaben so klein sind und dafür der Schriftzug des Formats umso grösser im Vordergrund steht, ist durchaus gewollt. Die aktuelle Werbekampagne für «SRF Impact» soll dazu beitragen, die Zielgruppe der 18- bis 35-Jährigen «noch besser zu erreichen und die Bekanntheit des Formats zu steigern», wie SRF auf Anfrage mitteilt. Die dazu lancierte Kampagne solle darum «gezielt auf das Format» einzahlen und «Impact» als Marke in den Vordergrund stellen.
Noch bis Mitte Oktober wirbt SRF für das junge Reportagenformat auf ÖV- und anderen Bildschirmen, in Kinos, im TV, online und via Social Media. Später sollen gleiche Kampagnen für die SRF-Formate «Bounce» und «Studio 404» folgen.
Sendungen «Im Auftrag der SRG SSR»
Bei jungen Formaten versteckt sich SRF, bei traditionellen Sendungen macht es das Gegenteil: Seit Juni 2024 wird auf dem Bildschirm neben dem SRF-Logo auch noch der Hinweis eingeblendet: «Im Auftrag der SRG SSR».

