17.05.2020

Publicis

Wenn Fussballstars zu Lehrern werden

Die Spieler des FC Zürich haben Zeit. Diese nutzten die Profis, um den Nachwuchs mal etwas anders zu unterstützen. So erteilten sie jungen Fans Nachhilfe – zum Beispiel in Mathe oder Deutsch. So funktionierte die Homeschooling-Kampagne.
Publicis: Wenn Fussballstars zu Lehrern werden
Einem Aufruf in den Social-Media-Kanälen von Verein und FCZ-Stars folgten zahlreiche Bewerbungen. (Bild: Screenshot)

In der Coronakrise leiden ausnahmslos alle, auch die Fussballvereine, deren Spielbetrieb bis auf Weiteres eingestellt bleibt. Die Spieler des FC Zürich wollten in dieser fussballfreien Zeit aber nicht tatenlos sein, sondern so nah wie möglich an ihren Fans dranbleiben. In Zusammenarbeit mit der Agentur Publicis entstand deshalb die Idee für die FCZ-Homeschooling-Kampagne, in welcher die Profis des Zürcher Stadtclubs den jungen Schülerinnen und Schülern Nachhilfe erteilen. Ausnahmsweise aber nicht beim Tore schiessen oder Flanken schlagen, sondern in den Schulfächern Mathe, Englisch, Deutsch und Französisch – natürlich mit genügend Sicherheitsabstand, nämlich online via Skype.

Einem Aufruf in den Social-Media-Kanälen von Verein und FCZ-Stars wie Kapitän Yanick Brecher, Marco Schönbächler, Adrian Winter, Benjamin Kololli, Kevin Rüegg, Simon Sohm oder Antonio Marchesano folgten zahlreiche Bewerbungen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die darauffolgenden Nachhilfe-Lektionen zeigten, dass die FCZ-Profis nicht nur mit dem Ball gut umgehen können, sondern dass sie damals in der Schule selber gut aufgepasst haben und so ihre jungen Fans bei dieser ungewöhnlichen Aktion souverän unterstützen konnten.

Nur ein paar Mal wurde es brenzlig, etwa beim Thema «Termen und Klammern», aber die Spieler meisterten alle Situationen mit Bravour und vor allem auch mit viel Witz. Entstanden ist am Ende ein sehr unterhaltsamer, humorvoller Zusammenschnitt, der auf allen Social-Media-Kanälen des Vereins und der Spieler geteilt wurde und der auch den Weg in die Berichterstattung der Medien wie zum Beispiel Blick TV fand. Thomas Wildberger, CEO von Publicis und seit Geburt FCZ-Fan, meint augenzwinkernd: «Ich vermute, dass nach dieser Aktion einige Schüler in der Schule nun deutlich bessere Noten schreiben werden».

Verantwortlich beim FCZ: Finn Sulzer (Leiter Kommunikation), Yanick Brecher (stellvertretend für die erste Mannschaft); verantwortlich bei Publicis: Thomas Schöb (Kreation), Thomas Wildberger; verantwortlich bei Prodidious: Stefan Rüegg (Regie, Kamera, Schnitt), Matteo Attanasio (Ton). (pd/cbe)



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