11.10.2021

Charles Blunier & Co.

Wenn sogar das Plakat zur Kunst wird

Das Kunsthaus Zürich hat den neuen Erweiterungsbau des britischen Stararchitekten David Chipperfield eröffnet. Dadurch wird es zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Für die Mitglieder-Kampagne «Alle für die Kunst» wurden 200 Plakate individuell besprayt.
Charles Blunier & Co.: Wenn sogar das Plakat zur Kunst wird
Die Message der Kampagne «Alle für die Kunst»: Im Aufbruch als grösstes Kunstmuseum der Schweiz ist jetzt der Zeitpunkt für eine Mitgliedschaft. (Bilder: Charles Blunier & Co.)

Aktion als Kommunikation. So lautet das Motto der neuen Kampagne für das Kunsthaus Zürich. Umgesetzt wurde diese vom Designstudio von Charles Blunier, der sagt: «Wir wollen die Leute bewegen. Aktion als Kommunikation. Aktion ist Zeitgeist und findet praktisch überall statt. Wer was zu sagen hat, setzt ein Zeichen, bewegt und verbündet sich und nimmt Stellung: Ich bin dabei.»

Aus dem Netzwerk wurden Leute mobilisiert, welche die Plakate individuell besprühten und damit ihr Commitment zur Kunst und zum Kunsthaus bezeugen. «Wir hoffen, mit der Aktion die Kulturschaffenden und Kunstliebhaber zu mobilisieren und motivieren, die Parole ebenfalls zu verbreiten», so Blunier weiter. Es entstanden insgesamt 200 individuell besprayte Plakate, wie es auf Anfrage von persoenlich.com heisst.

«Als öffentlicher Ort ist unser Museum für alle zugänglich und ermöglicht kulturellen Austausch, Teilhabe und Inspiration. Mit einer Mitgliedschaft beziehungsweise Jahreskarte im Kunsthaus wird man Teil einer Community, die unserem Haus besonders verbunden ist und Kunst als wichtigen Teil ihres Lebens versteht», so Christoph Stuehn, Vizedirektor vom Kunsthaus Zürich.

Die Plakate sind Einzelstücke und hängen seit Montag im Raum Zürich, heisst es in einer Mitteilung, die persoenlich.com exklusiv vorab vorliegt. Zudem gibt es Social-Media- und Flyer-Aktionen, Tramhänger und eine Inseratekampagne.

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Das erweiterte Kunsthaus Zürich ist am Wochenende eröffnet worden. Die von David Chipperfield Architects gestaltete Erweiterung macht das Ensemble zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Sowohl in den Bestandsbauten als auch in der Erweiterung stösst das Publikum auf neue Werke aus der Sammlung des Kunsthauses, entdeckt bisher selten zu sehende private Sammlungen und es erschliessen sich neue öffentliche Räume, die beeindrucken.

Mit der Erweiterung wurden die öffentlichen Flächen mehr als verdoppelt. Für die Kunst stehen 5000 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung und 330 Quadratmeter für Kunstvermittlung. Aus der eigenen Sammlung können nun mehr als 17 Prozent (bisher 10 Prozent) der Gemälde und Skulpturen gezeigt werden, dazu Film und Fotografie, Werke auf Papier und Installationen.

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Verantwortlich beim Kunsthaus Zürich: Christoph Stuehn (Vizedirektor), Björn Quellenberg (Leiter Kommunikation & Marketing), Marie-Hélène Thornton (Marketing & Werbung), Sara Carla Nenzi (Digital Products, Content Creation, Social Media); verantwortlich bei Charles Blunier & Co.: Charles Blunier, Simon Tellenbach, Annika Hänni, Romy Strasser. (pd/cbe)



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