Der August weist das schlechtestes Monatsergebnis im laufenden Jahr aus: Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Bruttowerbeausgaben um nicht weniger als 7.3 Prozent oder 19.95 Mio. Franken. Wobei diee Printmedien unterschiedlich abschnitten: Während die Zeitungen Minus von 12.8 Prozent (= minus 14.9 Mio.) einstecken mussten und die Publikumszeitschriften mit 1.2 Prozent oder 0.55 Mio. Franken ebenfalls ins Minus abrutschten, weisen die Fachzeitschriften ein kleines Plus aus nämlich 0.2 Prozent.
Ebenfalls keinen einheitlichen Trend gibt es bei den elektronischen Medien: Während die TV-Sender um 13.1 Prozent (was einer Zunahme von 4.2 Mio. Franken entspricht) zulegten, verloren die Radiosender 14.7 Prozent (= minus 1.5 Mio. Franken). Das Medium Kino wiederum gewann 9.8 Prozent (+ 151'000 Franken), während Teletext 5 Prozent verlor (= minus 85'000 Franken).
Die Plakatgesellschaften mussten im August wieder einmal ein Minderergebnis einstecken und dies mit einem Minus von 11.6 Prozent, was Mindereinnahmen von 5.8 Mio. Franken bedeuten. Eine erneute Schlappe gab's auch für das Medium Internet: Das Minus beträgt 57.2 Prozent - da bleibt nun wirklich nur noch die Hoffnung auf ein besseres letztes Jahresdrittel!
Insgesamt gesehen bloss ein minimer Rückstand zum Werbejahr 2000.
Nach acht von Media Focus ausgewerteten Monaten ist der Bruttowerbeaufwand der kommerziellen Werbung total um 0.5 Prozent (= minus 12.9 Mio. Franken) im Rückstand gegenüber dem hervorragenden Werbejahr 2000 ein Rückstand, der aber immer noch minim ist! Bei den Mediengruppen mussten die Zeitungen die grössten Verluste einstecken; die Bruttomindereinnahmen betragen happige 59.8 Mio. Franken! Die Publikumszeitschriften können um 3 Prozent (plus 12.7 Mio. Franken) zulegen und die Auswahl der Fachzeitschriften sind total mit 0.4 Prozent im Rückstand gegenüber dem Vorjahr.
TV ist mit 5.6 Prozent im Vorsprung, was einer Zunahme von 21.6 Mio. Franken bedeutet. Radio ist total mit 3.9 Prozent oder 3.3 Mio. Franken unter dem Vorjahresergebnis. Kino steigert seine Bruttowerbeeinnahmen um 8.1 Prozent (plus 1.7 Mio. Franken) und Teletext ist um 0.5 Prozent über den Vorjahreswerten.

