Er trägt alte Kleider, schläft auf dem Boden und verhöhnt das Erwachsenenleben als «Grosses Bürgertheater». An einer Klassenzusammenkunft zieht er eine Pistole und es kommt zur Tragödie.
«Der Spartaner» ist der neue Roman von Tom Zürcher, der in den letzten Jahren vor allem als freier Werbetexter aufgefallen ist. Zuvor arbeitete er unter anderem für Wirz und Publicis. In seinem neusten Roman erzählt Zürcher die Geschichte eines Menschen, der sich mit Phantasiewut gegen das Überfordertsein stemmt. Oder wie der Spartaner - Zürchers Romanheld - dazu sagen würde: «Den Irrsinn reiten, bis man vom Irrsinn geritten wird.»
Sechs Verlage sollen sich für das Manuskript interessiert haben, darunter auch Wagenbach und die Frankfurter Verlagsanstalt. Dies erklärte der Autor gegenüber persoenlich.com. Zürcher hat sich für Lenos entschieden, den letzten kleinen, alten Schweizer Verlag, der sich seine Unabhängigkeit auf spartanische Art und Weise zu bewahren weiss.

In den 1990er-Jahren gelang dem Fünfzigjährigen mit dem Roman «Högo Sopatis ermittelt» ein vielbeachtetes Romandebüt. (ma)
Bilder: zVg
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