In der konventionellen Schweizer Milchproduktion werden Kälber unmittelbar nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und in Einzelboxen untergebracht. Der Grund: Kälber würden rund 30 Prozent der Milch ihrer Mütter trinken, was den Ertrag für den menschlichen Konsum schmälert, erklärt Ruf Lanz in einer Medienmitteilung. Die natürliche Mutter-Kind-Bindung wird aus Rentabilitätsgründen unterbunden. Nur wenige Milchbetriebe lassen Kälber bei ihren Müttern aufwachsen. Der Förderverein und Cowpassion engagieren sich für diese tierfreundliche Form der Milchproduktion.
Die neue Kampagne erweitert die erste nationale Kampagne von 2024 (persoenlich.com berichtete) Ein Holzpuzzle visualisiert die Botschaft «Damit zusammenbleibt, was zusammengehört, braucht es faire Milchprodukte aus Mutter-Kalb-Haltung.» Eingesetzt werden F12-Plakate, e-Boards, Anzeigen, Postkarten und Social Media Posts.
Laut Cornelia Buchli, Leiterin Fachstelle Mutter-Kalb-Haltung, haben die Plakate bereits zu Anfragen aus der Bevölkerung nach den Puzzles geführt. Ein Schreiner wurde beauftragt, eine Auflage zu produzieren. (pd/spo)
Credits
Verantwortlich beim Förderverein Mutter-Kalb-Haltung: Yvonne Isaac-Kesseli (Präsidentin), Cornelia Buchli (Leiterin Fachstelle Mutter-Kalb-Haltung); verantwortlich bei Cowpassion: Evelyn Scheidegger (MUKA-Bäuerin und Oekonomin); verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Sherif Ademi (DTP), Gian Marco Juon (Beratungsleitung). Externe Partner: RTK Medientechnik (Lithographie & Lektorat), Setaprint (Druck Plakate).

