15.06.2003

Schweizer Marketing- und Sozialforschung

2002 mit Stagnation nach Boom

Für das laufende Jahr wieder optimistisch.

Die Marketing- und Sozialforschung hat 2002 nach mehreren Boomjahren eine Stagnation hinnehmen müssen. Der Umsatz der Branche wuchs nur noch marginal, die Zahl der Interviews ging zurück.

Wie der Verband Schweizer Marketing- und Sozialforscher (SMS) am Samstag mitteilte, wuchs der Branchenumsatz 2002 um 0.3 Prozent auf 207.86 Mio. Franken. Erwartet worden war ein Plus von 9 Prozent. 2001 betrug das Wachstum 6.3 Prozent, 2000 sogar 18.6 Prozent. Dass die Branche trotz schwacher Konjunktur den Umsatz halten konnte, beweist für SMS die Bedeutung der Marktforschung. Niemand könne es sich in unsicheren Zeiten leisten, die Stimmungen auf den Märkten falsch einzuschätzen.

Der von SMS errechnete Branchenumsatz basiert auf 26 Instituten. Die fünf grössten erzielten zusammen einen Umsatzanteil von 82 Prozent. Der grösste Teil der Umfrage-Unternehmen sind spezialisierte Kleininstitute. Die vier grössten Marktforscher sind im Raum Luzern angesiedelt: IHA-GfK (Hergiswil NW), Link (Luzern), DemoSCOPE (Adligenswil LU) und ACNielesen (Buchrain LU). Zu den grossen Fünf gehört zudem P. Robert and Partners (Morges VD).


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