In der Schweizer Autobranche ist das Geschäft mit Neuwagen auch im Februar nicht auf Touren gekommen. Im Gegenteil: Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden 15.6 Prozent weniger Neuwagen zugelassen. Auch die asiatischen Marken verloren an Boden. Die Talfahrt bei den Neuwagen-Immatrikulationen hat sich nach einem schlechten Jahresbeginn (Januar:-10.5 Prozent) letzten Monat verschärft. Insgesamt wurden in der Schweiz noch 18'279 (Januar: 21'648) Wagen zugelassen, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure am Dienstag mitteilte.
Nach wie vor sind die deutschen Marken am beliebtesten: Sie verbuchten aber einen markanten Rückgang von 22.8 Prozent auf 7891 registrierte Wagen. Mit 1882 Autos (-31.9 Prozent) verkaufte Volkswagen den Schweizern am meisten neue Autos, vor Opel mit 1750 Wagen (-5.4 Prozent). Darauf folgen die japanischen Marken: Nachdem sie im Vormonat als Einzige noch zugelegt hatten, büssten sie im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 12.1 Prozent auf 3293 Einheiten ein. Dabei schenkte der Rückgang bei der beliebtesten japanischen Marke Toyota mit 32.1 Prozent auf 947 besonders stark ein.

