18.08.2016

Aroma

Dorthin gelangen, wo niemand sonst hinkommt

Der Sonderzug Gottardino ermöglicht Reisen ins Herz des Bergmassivs und zeigt die Gotthard-Basistunnel-Welt.
Aroma: Dorthin gelangen, wo niemand sonst hinkommt
Durch das Bergmassiv hindurch die Landschaft darüber erkunden: Fernrohr in der Multifunktionsstelle Sedrun. (Bilder: zVg.)

«Aroma» kuratierte, konzipierte und realisierte für die SBB ein Erlebnis tief in den Alpen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Haben Sie sich auch schon immer mal gewünscht, die Schweiz von unten zu sehen? Einmal ganz tief in die Alpen zu blicken? Bis November 2016 ist dies möglich: Mit dem Sonderzug Gottardino fährt man ins Herz des Bergmassivs und erlebt rund 800 Meter unterhalb von Sedrun eine Erlebniswelt zum Thema Gotthard-Basistunnel.

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Auf einem Rundgang durch die Multifunktionsstelle Sedrun erhalten die wenigen Privilegierten, die je im Gotthard-Basistunnel aussteigen konnten, einen tiefen Einblick in die Geschichte des Gotthards und die eindrücklichen Tunnels, die durch ihn hindurchführen.

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Die Ausstellung ist in verschiedene Sektoren wie Geschichte, Zahlen und Fakten oder Technologie aufgeteilt. Die emotionalen Highlights der Entstehung des längsten Eisenbahntunnels der Welt werden in Form einer Filmshow in einem Nebenstollen durchlebt. Mit den Fernrohren kann im übertragenen Sinn durch das Bergmassiv hindurch die Landschaft darüber erkundet werden.

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Und nur dort tief unten im Berg können sich die Besucher ihre im Zug erhaltenen Pionier-Pässe abstempeln, die sie für immer als Pioniere ausweisen werden.

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Aroma war bei diesem Projekt für die Kuration, Ausstellungskonzeption bis hin zur Realisation und Umsetzung zuständig und habe sich sich in diesem Fall wortwörtlich ganz tief in die Materie eingearbeitet.

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Die Fahrten sind auf 42’000 Besucher begrenzt und beliebt – darum auch schon beinahe ausgebucht. Letzte Plätze für «abenteuerfreudige Pioniere» seien noch vorhanden. (pd/clm)


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KOMMENTARE

Christoph Marthaler
20.08.2016 08:53 Uhr
Bin sehr interessiert
Marc Cathomen
20.08.2016 04:33 Uhr
Besuch der Porta Alpina Das Projekt Porta Alpina, welches einen Bahnhof an der Multifunktionsstelle Sedrun vorgesehen hätte, wurde im 2007 aufgrund einer Studie der SBB von der Bündner Regierung eingestellt. Der Bund hatte damals bereits den "Rohbau" der Porta Alpina bewilligt. Genau dieser Rohbau wird heute von der SBB für die beschriebenen Führungen benutzt. Die technische Machbarkeit der Porta Alpina wurde zwar im 2007 von der SBB bestätigt, jedoch wurden die Sicherheit und die Finanzierbarkeit in Frage gestellt. Graubünden müsse die Regionalzüge welche dort halten mit 9 Mio jährlich aus der eigenen Kasse bezahlen. Unterdessen ist bestätigt, was man schon damals vermutete: Der Tessin und der Uri erhalten mindestens stündlich einen Regionalzug welcher - aus Sicht der Bündner - gratis an der Porta Alpina halten könnte. Die SBB selbst zeigt mit ihrer Erlebniswelt, dass es keine Sicherheitsbedenken gibt. Nun frage ich mich: Warum will man die Porta Alpina immer noch nicht fertig bauen? Das Projekt wurde bereits in China, Brasilien, Canada, USA, Russland, Australien, etc. in den Medien präsentiert und würde dem Tourismusstandort einen weiteren Leuchtturm bescheren. Der Glacier Express und die Nord-Süd Achse würden durch die Porta Alpina verbunden und könnten ihr touristisches Potential massiv steigern. Warum zeigen wir nicht was wir mit der NEAT geleistet haben?
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