05.09.2001

Schweizer Tourismus-Verband

GV macht sich für reduzierten Mehrwertsteuersatz stark

Neue STV-Vorstandsmitglieder gewählt.

Der Schweizer Tourismus-Verband setzt sich für die Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuer-Satzes für die Beherbergung ein. Dieser soll auch in die neue Finanzordnung des Bundes eingebaut werden. An der Generalversammlung des Tourismus-Dachverbandes in Pontresina bezeichnete STV-Präsident Franz Steinegger den Exportsatz als intelligente Massnahme, welche per soldo der Bundeskasse keine Einbussen bringe. Die Exportbranche Tourismus würde ohne reduzierten Satz sowohl gegenüber der Exportindustrie wie gegenüber der ausländischen Konkurrenz benachteiligt, könnten doch 12 von 15 EU-Ländern von tieferen Sätzen profitieren. Es wäre nach Steinegger schlechte Politik, einen Steuervorteil aus der Hand zu geben, der nachweislich zu höheren Frequenzen in der Schweizer Hotellerie geführt habe. Bei der Abschaffung des reduzierten Satzes wären Umsatzeinbussen und dadurch Steuerausfälle zu erwarten, welche den Bund per saldo teurer zu stehen kämen als die 140 Millionen, welcher der Bundeskasse heute rein rechnerisch entgingen.

Viele Eisen im Feuer

STV-Direktor Gottfried F. Künzi verwies auf den wachsenden Erfolg des Qualitäts-Gütesiegels für den Schweizer Tourismus, welches nun auch an der Expo.02 zum Einsatz kommen wird. Diesen Herbst soll der tausendste Gütesiegel-Betrieb ausgezeichnet werden. Die Schweizer Klassifikation der Ferienwohnungen wird neu über Internet abgewickelt. Schweiz Tourismus übernimmt das Angebot auf seine Gäste-Website http://MySwitzerland.com. Der STV setzt sich im weiteren für die Schaffung einer neuen höheren Fachprüfung für diplomierte Tourismus-Manager ein.

Neue STV-Vorstandsmitglieder


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