18.06.2011

Pedalofahrt

Hansruedi Knöpfli am Ziel

Erlebnisbericht über die Reise für einen guten Zweck.

Am 29. Mai 2011 stiegen Stefan Tobler und Hansruedi Knöpfli in Zürich auf ihr Pedalo und fuhren auf der Limmat, Aare und Rhein nach Basel ("persoenlich.com" berichtete). Gestern, am 17. Juni 2011 sind die beiden Pedalisten wohlbehalten nach 1'400 Kilometer in Berlin an Land gegangen.

Nach einem 19tägigem Ritt über Flüsse, Kanäle und vorallem Wellen, durch Wind und Wetter mit viel Regen und eingelagerten Gewitterwolken, war die planmässige Landung gestern mitten in der Stadt Berlin geglückt. Die beiden Pedalisten, welche täglich zwischen 50 und 85 Kilometer auf dem Pedalo zurücklegten, waren matt und erschöpft aber überglücklich. "Die letzten zwei drei Tage waren wie ein Warten auf das Ende, welches irgendwie nur schleichend näher kam" meint Knöpfli, welcher mit seinen 44 Jahren um 14 Jahre älter ist als der zweite Pedalist Stefan Tobler. Die beiden kennen sich aus einer Marketingausbildung.

Ein Team von Freunden, Mitarbeitern und Familie sorgte im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos lief und die beiden Pedalisten sich auf das Strampeln konzentrieren konnten. Viele Dinge erledigten die beiden auch selbst dank modernster Kommunikationsmittel. So waren beide meist irgendwie online verbunden - über homepage, twitter, facebook, blog, sms, usw. und konnten auch Arbeiten erledigen. Oder Pressetermine, Ankünfte, Hotelübernachtungen oder Transfers organisieren. Die Zeit verging wie im Flug und vorallem auf dem Rhein jagte ein Höhepunkt den anderen. Sei’s die Loreley, der Kölner Dom oder das ganze Ruhrgebiet. Zeit zur Rast blieb den beiden jedoch kaum, denn mit 50 bis 85 Kilometern täglich war die Marschroute ambitiös vorgegeben.

Die beiden Pedalisten strampelten Zürich - Berlin für einen guten Zweck. Motivierten sie doch über die Medien die Zuhörer und -seher, wie auch Leser dazu, Geld für zwei Kinderhilfswerke zu spenden. Dies konnte während der ganzen Zeit über die homepage oder über SMS geschehen. Es gab auch Mitfahrgelegenheit, welche zum Teil auch genutzt wurden. "Es war klar, dass zwischen Wolfsburg und Brandenburg kaum ein Schweizer mitfährt“ so Knöpfli. Die Möglichkeit gibt’s aber noch bis Ende Jahr nach Rückkehr der beiden auf Schweizer Seen und Flüssen. Natürlich gegen eine Spende für die beiden Hilfswerke. Mehr dazu auf: pedalofahrt.ch. (knö)


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