25.08.2003

Studie

Interne Kommunikation gegenüber Vorjahr zugenommen

Grundtenor häufig zu positiv.

Opcon, gemäss eigenen Angaben "Spezialist für internen und externen Markenaufbau", hat die Ergebnisse ihrer diesjährigen Studie über Entwicklung und Stellung der Internen Kommunikation bei international tätigen Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz vorgestellt. Zwei Drittel (67 Prozent) der an der Studie teilnehmenden Unternehmen berichten über eine gewachsene Bedeutung der Internen Kommunikation im Vergleich zum Vorjahr. 32 Prozent geben an sie sei unverändert, während nur 1 Prozent von einer geringeren Bedeutung spricht.

Die Studie wurde zwischen April und Juli 2003 durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich daran 28 Firmen aus den Bereichen Chemie, Finanzdienstleistungen, Nahrungsmittel, Pharmazie und Technologie. Alle Unternehmen waren weltweit tätig und beschäftigten mehr als 5000 Mitarbeitende.

Die Hauptgründe für die zunehmende Bedeutung liegen laut 70 Prozent der Befragten bei organisatorischen Veränderungen oder einer Veränderung der Geschäftsstrategie. Deutlich weniger (15 Prozent) sehen darin eine unmittelbare Reaktion auf den Abbau von Arbeitsplätzen. Wichtig in diesem Zusammenhang sind auch Veränderungen bei der Firmenkultur zu werten, die bei mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen im Verlauf des letzten Jahres angestossen wurden.

Ein Indikator für die Bedeutung einer Disziplin innerhalb eines Unternehmens sind die zur Verfügung gestellten Ressourcen -- sowohl personell als auch finanziell. Hier lässt sich festhalten, dass trotz wirtschaftlicher Flaute 40 Prozent der Befragten angeben, 2003 über ein höheres Budget zu verfügen als vor drei Jahren. Bei 38 Prozent sind die Budgets konstant geblieben, während 22 Prozent über geringere finanzielle Mittel verfügen als 2000.

Noch deutlicher wird dieser Trend bei der personellen Ausstattung. Die Anzahl der Mitarbeitenden für Interne Kommunikation ist bei 60 Prozent der Befragten gestiegen, während nur 7 Prozent über einen Rückgang berichten. Die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) charakterisiert die Grundausrichtung der Internen Kommunikation als offen und transparent sowie realistisch und glaubwürdig (je 44 Prozent).


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