Geschenkkarten sind beliebt. Es gibt sie für diverse Anbieter – von A wie Apple bis Z wie Zalando. Doch: Wer vor Weihnachten bei der Post eine solche Karte kaufen wollte, hatte das Nachsehen. «In der Tat konnten wir leider zeitweise in den Postfilialen und unserem Onlineshop keine Geschenkkarten verkaufen», bestätigte Post-Sprecherin Silvana Grellmann entsprechende Informationen von persoenlich.com. «Wir bedauern, wenn dies bei Kundinnen und Kunden zu Unannehmlichkeiten geführt hat.»
Die Ursache des Problems lag in der Beliebtheit von Geschenkkarten, besonders in der Vorweihnachtszeit. «Zeitweise hat die grosse Nachfrage ab dem 15. Dezember dazu geführt, dass die IT-Infrastruktur, die hinter diesen Karten steht, bei unserem externen Dienstleister überlastet wurde. Das führte dazu, dass wir die Karten nicht verkaufen konnten», so Grellmann. Diese IT-Infrastruktur sei komplex, damit sie auch sicher sei. Schliesslich gehe es dabei auch um grössere Geldbeträge. «Bis unser Dienstleister das komplexe System und den Fehler analysiert hatte, dauerte es entsprechend lange», sagte die Post-Sprecherin weiter.
Post schickte Spezialisten los
Um die Störung dennoch möglichst rasch zu beheben, wurde der externe Dienstleister von IT-Spezialisten der Post unterstützt. «Wir sind zuversichtlich, dass wir nun eine Lösung haben und das Angebot wieder funktioniert. Allerdings können wir dies nicht zu 100 Prozent garantieren, weil das Problem immer nur dann auftaucht, wenn sehr viele Karten verkauft werden», so Grellmann. Aktuell sei dies nicht mehr der Fall. «Gemäss Angaben des Dienstleisters, sollte das Problem in den kommenden Tagen langfristig behoben werden können.»
Dass ausgerechnet vor Weihnachten in den Postfilialen und im Onlineshop der Verkauf von Geschenkkarten teilweise unmöglich war, dürfte zu einer grösseren Umsatzeinbusse geführt haben. Wie gross diese ist, will die Post nicht beantworten.

