20.01.2023

Quickmail-Gruppe

Mehr Pakete und weniger Briefe zugestellt

Grund für den Rückgang bei addressierten Briefen, Mailings und Katalogen sei vor allem der Papiermangel gewesen.
Quickmail-Gruppe: Mehr Pakete und weniger Briefe zugestellt
Die Quickmail-Gruppe hat 2022 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um sechs Millionen gesteigert. (Bild: zVg)

Im vergangenen Jahr hat die Quickmail-Gruppe, die private Briefdienstleisterin und Betreiberin einer der grössten Elektroautoflotten der Schweiz, ihren Umsatz gegenüber Vorjahr laut eigenen Angaben um sechs Millionen auf 79 Millionen Franken erhöht. Dazu beigetragen haben 50 Prozent mehr Pakete als 2021. Die Anzahl der von Quickpac beförderten Pakete erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Millionen. auf 5,1 Millionen. Das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent.

Wie vor einem Jahr angekündigt, hat Quickpac 2022 laut eigenen Angaben stark investiert. Durch die Eröffnung von drei neuen Depots in St. Gallen, Ostermundigen bei Bern und Ebikon bei Luzern wurde die Anzahl der erreichten Haushalte in der Schweiz auf 52 Prozent gesteigert. In der Deutschschweiz werden 71 Prozent aller Haushalte erreicht, wie es weiter heisst.

Die Anzahl der beförderten adressierten Briefe, Mailings und Kataloge ging um 7 Millionen auf 98 Millionen und damit um 6 Prozent zurück. Ursache war vor allem der Papiermangel. Mit dem 2022 neu eingeführten Produkt «Quickflyer Unadressiert» wurden 15 Millionen Stück unadressierte Werbeflyer versendet. «Unsere Kunden haben mit der unadressierten Briefkastenwerbung sehr gute Responsewerte erzielt. Wir werden mit diesem Produkt weiter stark wachsen», kommentiert Christof Lenhard, Geschäftsführer (CEO) der Quickmail. (pd/mj)


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