Ringier schickte bis vor Kurzem die IP-Adressen von Blick-Leserinnen und -Lesern an das russische Tech-Unternehmen Yandex. Auch 20 Minuten und die NZZ hätten Daten für die Werbevermarktung nach Russland geschickt. «Was damit bei Yandex genau passiert, bleibt intransparent», heisst es in einem Bericht der Republik.
Seit ein paar Jahren müsse der Konzern mit Sitz in Moskau wegen restriktiver Internetgesetze eng mit dem Kreml kooperieren. Der russische Geheimdienst verlange regelmässig die Herausgabe von Daten.
Die Republik stellte fest, dass «die datenabsaugenden Tracker von Yandex» sowohl bei Ringier als auch bei der NZZ «plötzlich nicht mehr auf der Liste der Cookie-Anbieter aufgeführt» sind. Nur 20 Minuten halte «weiterhin unbeirrt an Yandex fest». (cbe)
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03.11.2023 19:36 Uhr

