Stailamedia und MediaCom haben für Coca-Cola Ende 2015 die Kampagne «MyCokeMusic Soundcheck 2015» kreiert. Und das gleich zweimal: einerseits mit Einsatz eines spezifischen Interest Targetings, andererseits ohne Einsatz eines Targetings.
Ziel der vierwöchigen Kampagne war es, die Bekanntheit der Marke MyCokeMusic Soundcheck von Coca-Cola zu steigern. Dazu wurden zwei Vergleichsgruppen aufgestellt: Die erste wurde mit einem spezifischen Targeting, nämlich «junge Leute von 15 – 25 Jahren mit Musikinteresse», ausgestattet.
Die zweite Gruppe erhielt ein Standard-Targeting. Beiden Gruppen seien mit den selben Werbemitteln konfrontiert und über den selben Zeitraum mit dem selben Messinstrument gemessen worden. Für beide Gruppen wurde die selbe Anzahl Impressions gebucht.
Die Ergebnisse des A-/B-Tests bestätigten, dass sich der monetäre Mehraufwand für den Einsatz von Targetings durch verbesserte Kampagnenresultate rechtfertigt, wie die Agentur schreibt. So habe die Gruppe mit dem spezifischen Targeting eine über 30 Prozent höhere Engagement Rate aufgewiesen als die Kontrollgruppe. (pd)

